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aus Jakob Balde's Gedichten. 269
Die Ahnen.
Den hohen Ahnen, die in dem alten SaalIn abgelebten Trachten den grauen BartDir zeigen, deck' ihr strafend Antlitz,
Junger Feronius, mit Tapeten.
Und prange nicht im Schilde der Vater mitErlegten Ungeheuern der alten Zeit.
Und klinge nicht den Sporn, und glanzeMit des entlegenen Himmels Sternen.
Du führest Löwen, der du ein Haschen bist,
Und nennst dich Adler, der wie ein Täubchen girrt.Du willst Ulyß seyn; fey Achilles.
Gleißenden Reden erliegt kein Hektar.
Dem Schwert erlag er. — Die wir, entartet jetzt,Urahnen nennen, boten dem Feinde BrustUnd Leben dar; sie trieben herzhaft
Tatern und Hunnen zurück mit Schande,
Wir sind in Worten tapfer; in Thaken sindWir weich und höflich, sprechen von ehernerVorfahren Kriegs - und Ritterzügen,
Selber gediehen zu Wachfespüppchen.