Lyrische Gedichte.
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Alle bedürfen wir in jedem AlterJetzt der Sporne, des Zügels jetzt. VereinteMacht gebietet. Ein doppelt Ruder fördertSchneller das Fahrzeug.
Unter des Argus mißgefall'gem AugeWare Jupiter nicht zum Stiere worden,
Hätte nie, ein Verbrecher selbst, die schärfstenBlitze verdienet.
Schlinget der Epheu nicht sich an die Eiche?
Prangt die Traube nicht sicherer am Ulmbaum?Bacchus selbst, er gehorchte feinem Führer,
Bis er, ein Gott, kam
Rcbenumkranzt; es jauchzen um den SiegerFrohe Ehöre; der Indus sammt dem GangesHuldigt' ihm ; der Olymp empfing den Freude -Geber Jacchus,.
Auch der Pelide ward in Chirons Händen,
In Thessalischcr Höhle, was er Dir war,
Troja! —' Spcrchius Fluth entgegen, feinemSchneidenden Eislauf,
Thiercn entgegen, jetzt mit Wurf und Pfeilen,
Jetzt mit Armen — der Kampf ward Jugend-Spiel
ihm;
Kehrte dann vom Jagen, vom Lauf ermattet,Wieder der Jüngling;
Nahm der Centaur ihm ab den krummen Bogen,Reichend ihm die gestimmte Leyer. Lerne,
Sprach er, liebliches Kind, die Macht mit AnmuthWeife beherrschen.