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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
160
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Lyrische Gedichte.

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B e y f a l l.

Allen immer gefallen ist ein Glücksspiel.Wenigen gefallen ein Werk der Tugend,

Wenns die Besseren sind. Gefallen NiemandSchmerzet und kranket.

Soll ich Wahlen? Ich wählte gern die Mitte,Wenigen gefallen und nur den Besten.

Aber unter Beydcn, ob Allen oder

Keinem? o Keinem!

Die Zigeunerin.

Unser Norden war einst den Alten ein grauscNdes

Ur-Land;

Gelegen unterm kalten Bär.

Deutsche bewohneten Wälder; mit Polnischen Baren

bewohnte

Der Pole, brüderlich das Land.

Alles erstarb für Frost; und unter dickerem HimmelVerdickten die Gedanken sich.

Eicheln man, und Eicheln sprach man; wie

Schollen des Eises,Wie Felsensteine scholl das Wort.

Diese Zeit ist dahin. Wie unter milderem HimmelEntsprang ein etwas mildrer Geist.

Schone Gedanken blühn auf Deutschen Fluren; es

blühten

Noch holdre, würden sie gepflegt.

Also das Ausland auch. Ihm nahn SaturNische Zei-ten !

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