Lyrische Gedichte.
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B e y f a l l.
Allen immer gefallen ist ein Glücksspiel.Wenigen gefallen ein Werk der Tugend,
Wenns die Besseren sind. Gefallen NiemandSchmerzet und kranket.
Soll ich Wahlen? Ich wählte gern die Mitte,Wenigen gefallen und nur den Besten.
Aber unter Beydcn, ob Allen oder
Keinem?— o Keinem!
Die Zigeunerin.
Unser Norden war einst den Alten ein grauscNdes
Ur-Land;
Gelegen unterm kalten Bär.
Deutsche bewohneten Wälder; mit Polnischen Baren
bewohnte
Der Pole, brüderlich das Land.
Alles erstarb für Frost; und unter dickerem HimmelVerdickten die Gedanken sich.
Eicheln aß man, und Eicheln sprach man; wie
Schollen des Eises,Wie Felsensteine scholl das Wort. —
Diese Zeit ist dahin. Wie unter milderem HimmelEntsprang ein etwas mildrer Geist.
Schone Gedanken blühn auf Deutschen Fluren; es
blühten
Noch holdre, würden sie gepflegt.
Also das Ausland auch. Ihm nahn SaturNische Zei-ten ! —
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