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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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128 Lyrische Gedichte.

Oder Cynthins selbst dahin?)

Mich zum Baume gelockt, wo die verwaiset?»

Musenblätter ich wiederfand,

Dir, 0 Vögelchen, soll deine VerdiensteKrone werden, ein ewig Lob.

Hat dir gleich die Natur jenes nachäffendePapageyen-Geschwätz versagt;

Streitest du mit dem Schwan weder an Majestät,Noch an Glanze der Lieblichkeit,

Da in kleiner Gestalt du nur gefällig bist;

Soll doch weder der schwatzendeStaar, der hähernde Specht, noch auch die lieb-liche,

Tausendstimmige NachtigallDich besiegen an Ruhm, mit mir unsterblicherVogel. Und, 0 du guter Baum,

Dessen grünender Schoos meine Gesänge barg,

Du auch sey der gepriesenenBaume Einer. Mit dir, Pappel, umwind' ich

jetzt,

Statt der Lorbeer», die Schläfe mir;

Schämt Aleides sich doch, als ec die UngeheurUeberwunden, der Pappel nicht.

Der hohe und niedere Dichter.

Wenn dein Gesang, die Ceder, ge» Himmel steigt,Verachte nicht die kleinen Gebüsche, dieAm Fuß des Pindus nur die MuseGütig geschenket, ein enges Gärtchen.