Lyrische Gedichte.
Hinausgcschiffct über der Sonne Kreis,
Im Ocean unzab,sicher Sterne schwebtDas Schiff der Muse. Welche TöneKlingen um uns! Wie die Symphonie steigt!
Von jeder Sonne, jeglichem Stern' erklangEin ungehörter, himmlischer Silbcrton!
Die Pole klingen, Sonnen tönen;
Alles ein Chor, ein Gesang der Welten!
O heiliger Wahnsinn! Hör' ich ätherischerMusen Gesänge? Bilder der Sterne, seydIhr Musen? Sieh' den Schwan! er schwimmetEwig im Strome der blauen Fluten,
Und singt sich selber ewig ein Sterbelicd.
Des Orpheus Leier schwimmend inHebrus StromZieht an sich Sterne. Schau OrionPrachkiggegürtet, er hebt zum Lanze
Den Fuß; und Cepheus, Eassiopea dorr,
Androm'edn, und Perseus und Boot,
Der Jager; sieh' den Bär dort wandeln!
Höher hinauf, und wir sind am Weltpol.
Nein! weiter, weiter waget die Muse nicht.
Allein die Tugend waget den höhern Flug.
Jetzt schau' umher, und sieh' vom hohenGipfel die Salischcn Heilgen Tanze
Des ungemeßnen Weltentheaters. Schön,
O schön bist du, du weite verschloßne Burg!
Du glanzendgoldne HimmelsbühneSingender Ehöre, wie bist du herrlich