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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
28
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I

Lyrische Gedichte.

Träufelte mein Geliebter mirSie aus rosigen Wolken?

Räuberisch-kühn erfaßt mein HerzSeiner Liebe Geschenke.

Wo, o Geliebter, flohst du hin,

Der dies Tempe der Schöpfung

Pflanzte? pflanzte für uns und flohWeilst du hinter den Büschen?

Deine Geliebte rufet dich,

Deine Dienerin ruft Dich.

Komm', o Geliebter! Wessen istDiese Schöpfung im Herzen?

Pflanzetcst, wartest du nicht selbstMeinen inneren Garten?

Früchte des Dankes bringt er dir,.Blumen zärtlicher Ahnung.

Schöpfer, ein kleines Tongefäß

Bebt und nennet dich freudig

Seinen Schöpfer; erfüllt' es ganz,Ganz mit süßestem Weihrauch.

Soll ick) ihn lieben nicht, der mich,

Eh ich wurde, geliebt hat?

Der Sternenhimmel.

Was weilen wir hienieden? Den Berg hinauf,L Jüngling, mit mir! Frühlinges Lüfte wehn.Der Himmel heitert sich. Wohlauf denn,Auf in die Lüfte des heitern Himmels!