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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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auf beiden Seiten. Wenn ich Euch arg mitgespielt habe, indemich Euch Euer Weib genommen mit der ehrlichen Absicht, sie Euchwieder zu geben, sobald die Plane jenes eingefleischten Teufelsabgelaufen wären, so seid Ihr doch dafür in mein Lager gebrochen,und habt in unrechtmäßiger Selbsthilfe, wie sie es nennen, wasaber noch sehr mild ausgedrückt ist, mein Eigenthum zerstört."

Was ich that, geschah nur zur Befreiung . . . ."

Die Sache zwischen uns ist abgemacht," unterbrach ihn Js-mael, wie Jemand, der, nachdem er einmal seine Meinung übereine entscheidende Streitigkeit ausgesprochen, sich wenig um dieder Andern kümmert.Ihr und Euer Weib könnt frei stehen undgehen, wann und wohin cs euch gefällt. Abuer, mache den Ka-pitän los. Wollt ihr verweilen, bis ist' bereit bin, näher an dieNiederlassungen zu ziehen, so sollt ihr Beide so lange einenWagen haben; wo nicht, so sagt niemals, daß es euch an einemfreundlichen Anerbieten gefehlt."

Möge mich der Stärkere unterdrücken, und schwer sollen meineSünden auf meinem Haupte lasten, vergesse ich je Euer ehren-werthes Benehmen, wie lange es auch gedauert, ehe ich es zusehen bekam," rief Middleton, indem er zu seiner weinenden Jnezeilte, sobald er frei geworden.Freund, bei der Ehre einesSoldaten, Alles, was Ihr selbst dabei gethan, soll vergessen sein,ich mag auch Schritte thun, welche ich will, sobald ich einenPlatz erreiche, wo der Arm eines Gouverneurs Kraft hat."

Das dumpfe Lächeln, womit der Auswanderer diese Betheu-rung beantwortete, zeigte, wie wenig er auf eine Versicherunggab, welche der junge Mann im ersten Aufwallen der dankbarenGefühle gethan.

Weder Furcht noch Gunst, sondern was ich Gerechtigkeitnenne, bewog mich zu dem Urtheil," sagte er.Thnt Ihr das,was Ihr in Euren Augen für Recht haltet, und glaubt, daß dieWelt weit genug ist für uns Beide, ohne daß unsere Wege sich