Druckschrift 
4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
466
Einzelbild herunterladen
 

466

lichkeit und Schnelle den Riemen, der einen von Pauls Armenan seinen Leib befestigte, durchschnitt, und zugleich sein Messerin die Nähe der nun befreiten Hand fallen ließ.Pst, 3»nge,pst! das war ein glücklicher Moment! Das Geschrei vom Grundeherauf zog so eben die Augen der Blutegel dahin, und von unSab, und so weit sind wir sicher. Nun brauche gut den Vortheil, aberhüte dich, damit, was du thust, nicht gesehen werde."

Dank für die kleine Gunst, du alte Ueberlegnng," mur-melte der Bienenjäger,obgleich sie etwas außer der Jahreszeit,wie der Schnee im Mai, kommt."

Thörichter Junge!" rief tadelnd der Waidmann, der sich einwenig abwärts von seinen Freunden begeben, und sehr aufmerk-sam die Bewegungen der feindlichen Heere zu betrachten schien,wirst du denn nie die Weisheit der Geduld erkennen lernen?Und auch Ihr, Kapitän, seid, wie ich sehe, obgleich ich micheben nicht um eitle Launen quäle, stumm und still, weil Ihr esverschmäht, von Einem Etwas zu erbitten, den Ihr für zu lang-sam haltet, um cs zu gewähren. Ohne Zweifel seid ihr Beidejung und voll Stolz über eure Kraft und Männlichkeit, und ichwage es wohl, zu sagen, ihr glaubtet, es sei weiter nichts-thig, als eure Riemen dnrchzuschnciden, um euch gleich zu Her-ren von Grund und Boden zu machen. Aber wer viel gesehenhat, ist auch geneigt, viel zu denken. Wäre ich wie ein geschäf-tiges Weib umhergerannt, euch die Freiheit zu verschaffen, sohätten ja diese Siouxhexen mein Treiben gleich bemerkt, und wowürdet ihr euch Beide dann befunden haben! Unter dem Toma-hawk und dem Messer, wie hilflose und schreiende Kinder, ob-gleich mit dem Antlitz und den Bärten von Männern. FragtEuren Freund, den Bienenjäger, ob er wohl jetzt, nachdem erso manche Stunde eng gebunden gewesen, im Stande wäre,nur mit Einem Tetonjungen zu kämpfen, wie viel weniger miteinem Dutzend blutdürstiger, unerbittlicher Hexen: