Le Balafrö's Auge ist nicht mehr wie das des Adlers. Von wel-cher Farbe ist seine Haut?"
„Der Wahcondah schuf mich Jenen gleich, die Ihr wartensehet ans ein Dahcotahurtheil. Aber die gute und böse Zeit hatmich dunkler gefärbt, als die Haut eines Fuchses. Was machtdas aus! Ist auch die Rinde verwittert und gespalten, das Herzdes Baumes ist gesund!"
„Mein Bruder ist ein Lang-Messer! Blicke er ans die nnter-gehende Sonne, und öffne er seine Augen. Sieht er die salzigeSec jenseits der Berge?"
„Es war eine Zeit, Tcton, wo Wenige das Weiß an desAdlers Kopf weiter als ich sehen-konnten, aber der Schnee vonsiebenundachtzig Wintern hat meine Augen trübe gemacht, und ichkann mich wenig in meinen letzten Tagen meines Gesichtes rüh-men; denkt der Sioux, das Bleich-Gesicht sei ein Gott, daß erdurch Berge schaue!"
„So möge mein Bruder ans mich sehen. Ich bin ihm nahe,und er kann sehen, daß ich nur ein thörichter Rothmann bin.Weßhalb kann sein Volk nicht Alles sehen, da es doch Alles ver-langt?"
„Ich verstehe Euch, Häuptling, auck will ich Euren Wortennicht widersprechen, da ich sehe, daß sie allzusehr in der Wahr-heit begründet sind. Doch obgleich ich in dem Stamm geborenbin, den Ihr so wenig liebt, möchte doch selbst mein ärgsterFeind, ja nicht einmal ein lügenhafter Mingv, zu behaupten wa-gen, daß ich je meine Hand an fremdes Gut gelegt, ausgenom-men solches, was in ehrlicher und offener Fehde genommen wurde,oder jemals mehr Grund und Boden eingenommen, als der Herrfür Jedermann bestimmt hat."
„Und doch ist mein Bruder unter die Rothhäute gekommen,um einen Sohn zu finden?"
Der Wildsteller legte einen Finger auf Le Balafrö's nackte