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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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gestorben. Kennt er die Farbe des Blutes eines Lang-Meffers?Nein! Ich weiß, er kennt sie nicht; er hat es nie gesehen. Wel«eher Dahcotah, bis ans Mahtoree, erschlug je ein Bleich-Gesicht?Keiner. Aber Mahtoree muß schweigen. Jeder Teton wurde seineOhren schließen, wenn er spräche. Die Hirnhäute über seinerWohnung wurden von Weibern genommen. Sie wurden vonMahtoree genommen, und er ist ein Weib. Sein Mund ist ge-schloffen; er wartet ans die Feste, um unter den Mädchen zu singen!"

Trotz aller Aufregungen des Unwillens und der Empörung,die auf eine so selbsterniedrigende Erklärung folgten, nahm derHäuptling doch seinen Sitz ein, um nicht mehr zu sprechen. Aberals das Gemurmel lauter und allgemeiner wurde, und drohendeAnzeichen verriethen, daß die Rathsversammlung sich in völligerVerwirrung auflösen würde, stand er wieder auf, und begannabermals, indem jedoch sein Ton wild und stürmisch wurde, wiebei einem Krieger, der nach Rache dürstet.

Laßt doch meine jungen Leute nach Tetao suchen," rief er,sie werden seine Hirnhaut finden, trocknend im Rauche der Paw-nee's. Wo ist Bohrecheena's Sohn? Seine Gebeine sind weißerals die Gesichter seiner Mörder. Schläft Mahhah in seiner Woh-nung? Ihr wißt, manche Monden sind vergangen, seit er hinaus-zog in die Prairien. Wäre er doch hier, um zu sagen, von wel-cher Farbe die Hand war, die seinen Skalp nahm!"

So fuhr der arglistige Häuptling mehrere Minuten fort, in-dem er die Krieger bei Namen nannte, von denen es bekannt war,daß sie den Tod im Kampf mit den Pawnee's gesunden, oder ineiner jener gesetzlosen Fehden, welche so oft zwischen den Sioux-banden und einer Klasse von Weißen stattfanden, die, was dieCivilisation betrifft, nur wenig über ihnen stand. Zeit war nicht,um über Verdienst, oder besser Nichtverdienst, aller der Einzelnen,auf welche er anspielte, nachzusinnen, denn er rannte zu schnellüber die Namen hinweg, aber er wußte so schlau Alles abzupassen,