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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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440
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Gefühle bewegt, war zufrieden, dem Wildsteller zu zeigen, wie vieler ihm zu Gefallen thue, und als der alte Mann in dem Gesprächinne hielt, warf ihm der Häuptling einen Blick zu, der ihn andie Geduld erinnern sollte, mit welcher er seinen Bewegungenzugesehen. Eine tiefe Todtenstille folgte der kurzen Unterbrechung.Dann stand Mahtvree auf, augenscheinlich zum Sprechen vorbe-reitet. Indem er zuerst eine würdige Stellung einnahm, warf ereinen festen und strengen Blick auf die ganze Versammlung. DerAusdruck seines Auges blieb jedoch nicht derselbe, als er die ver-schiedenen Geslchtszüge seiner Anhänger und seiner Gegner musterte.Obgleich immer ernst, drohte sein Blick den Ersteren doch nicht,wogegen er den Letzteren alle Gefahr anzudeuten schien, welchesie nothwendig liefen, wenn sie es wagten, der Rache eines somächtigen Mannes zu trotzen.

Doch auch mitten unter dipsem Stolz und dieser Zuversichtverließen Scharfsinn und Schlauheit den Teton nicht. Als er aufdiese Weise, so zu sagen, seinen Handschuh dem ganzen Stammezugeworfen, und genugsam seinen Anspruch auf die Oberherrschaftzu erkennen gegeben hatte, wurde seine Miene sanfter und seinBlick weniger furchtbar. Jetzt erhob er seine Stimme mitten inder todtenähnlichen Stille, indem er, so wie es die in seinerRede gebrauchten Bilder mit sich brachten, die Stimme sinkenließ oder erhob.

Was ist ein Sioux?" begann der Häuptling mit Schlauheit.Er ist der Herrscher in den Prairien und der Herr ihres Wildes.Die Fische in dem ,Strome der getrübten Wellen' kennen ihn,und kommen auf seinen Ruf. Er ist ein Fuchs im Rathe, einAdler im Gesicht, ein grimmiger Bär im Streit. Ein Dahcotahist ein Mann!"

Nachdem er gewartet, bis das leise Beifallsgemnrmel, welchesdiesem schmeichelhaften Bilde seiner Nation folgte, sich gelegtfuhr der Teton fort:Was ist ein Pawnee? Ein Dieb, der nur