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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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diese herzlosen Tetons haben! Es ist doch etwas in diesenLoups, was inein innerstes Herz ihnen anfschließt; sie scheinenetwas von dem Mnthe, nnd anch von der Ehrlichkeit der Dela-waren von den Bergen zn haben. Und dieser Bursch es istmerkwürdig, es ist sehr merkwürdig aber Alter nnd Ange undGlieder sind, als wären er und jener Delaware") Brüder. Sagtmir, Sohn, habt Ihr in Euren Ueberliefcrungen jemals von einemmächtigen Volke gehört, das einst an dem salzigen See, dicht beider ausgehenden Sonne, gelebt?"

Die Erde ist weiß von dem Volke, das die Farbe meinesVaters trägt."

Nein, nein, ich spreche nicht von Einwanderern, die sich in'sLand geschlichen haben, die rechtmäßigen Eigenthümer ihres Ge-bnrtsrechts zn berauben, sondern von einem Volke, das da istoder vielmehr war, theils von Natur, theils durch Malerei rothwie die Brombeeren."

Ich hörte von den alten Leuten sagen, dort hätten Bandengelebt, die sich in die Wälder gegen Sonnenuntergang verkrochen,weil sie nicht wagten, sich in den offenen Prairien mit Männernzu treffen."

Sagen Eure Ueberliefernngen Euch nichts von der größten,der tapfersten nnd der weisesten Nation der Rothhäute, auf dieWahcondah je hinabgeschant?"

Hart-Herz erhob den Kopf mit einer hohen Würde, der selbstdie Fesseln keinen Eintrag thaten, als er antwortete:

Hat denn das Alter meinen Vater blind gemacht, oder siehter so viele Sioux, daß er nicht mehr an die Pawnee's glaubt?"

Ach, da ist wieder Eitelkeit nnd Stoz der Erdenkinder!" riefder bestürzte Alte auf Englisch.Die Natur ist eben so stark ineiner Rothhant, wie in der Brust eines Weißen. Würde sichnicht ein Delaware eben so für kräftiger als ein Pawnee halten,

') Uncas, der letzte Mohikan.