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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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zugedreht haben. Ich hatte so meine eigenen Gefühle, als ichihn das beste Pferd answählen sah, denn er hätte uns mit demThiere eben so leicht auf und davon gehen können, wie eine zarteTaube die Gesellschaft der lärmenden und schwergefiedcrtcn Krähenverläßt. Doch Ihr seht, cs ist Treu und Glauben in dem Jungen,und hast dn einmal eine solche Rothhaut dir znm Freund erwor-ben, so bleibt er dir's so lange, als dn ehrlich mit ihm umgehst."

Wie viel mag wohl die Entfernung bis zu der Quelle desGießbaches betragen?" fragte Doktor Battius, dessen Angen überdie wirbelnde Flut des Stromes mit dem Ausdruck eines Ge-fühls, das noch etwas stärker als Zweifel schien, dahin rollten.Wie weit hätte ich wohl bis zu diesen Quellen zu gehen?"

Das hängt von Umständen ab. Ich glaube, Eure Schenkelsollten Euch weh thnn, bis Ihr sein Bett in den Rocky-Mvun-tains aufgefunden; aber zu andern Zeiten konnte es geschehen,ohne daß Ihr den Fuß netztet."

Und in welchen besonderen Jahresabtheilnngen treten dieseperiodischen Zeiten ein?"

Wer wenige Monate früher als wir, hier vorbeikommt, findetstatt dieser schäumenden Wasserflut eine trockene Sandwüste."

Der Naturforscher versank in tiefes Nachdenken. Wie somanche Andere, die nicht grade überflüssig mit physischer Stärkeausgerüstet sind, hatte der würdige Mann die Gefahr, die beimUebersetzen über den Fluß bei der so erstaunlich einfachen Weiseeintreten konnte, entdeckt, und sie mit seiner Einbildungskraft soschnell vergrößert, daß, als das Wagestück bald unternommenwerden sollte, er in der That an die Möglichkeit einer außer-ordentlichen Anstrengung dachte, nämlich den Fluß zu umgehen,um nur nicht hinüber zu schiffen. Brauche ich noch ein Wortdarüber zu verlieren, wie Furcht und Schrecken die allergeistreich-sten Gründe eiugeben? Der würdige Obed hatte mit lobens-werthcm Fleiß Alles überdacht, und war eben zu dem tröstenden