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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Doktor Battius, der es für ein eben so schweres Stück Arbeithielt, sich über einen seiner Lieblingsgegenstände mit einem sowenig schnlgerechten Gegner einznlassen, als er es seinen Kräftenangemessen gefnnden hätte, mit einem Ringer ans dem Westen einenFaust- oder Arm-Kampf anznheben, begnügte sich damit, ein paarHm Hms ansznstoßen; und hierauf, sich den Vortheil zu Nutzemachend, den ihm die Abweichung des Alten von der eigentlichenStreitfrage gegeben, lenkte er ebenfalls davon ab, und nahm das Wort:

Durch die Ausdrücke ,Alte und Nene Welt', mein vortrefflicherFreund," sagte er,muß man nicht verstehen wollen, daß dieHügel, die Thälcr, die Felsen, die Flüsse unserer Halbkugel,physisch betrachtet, nicht eben so alt seien, als die Stelle, worausman die Erde zu,den Steinen gezogen, welche znm Thurmbauvon Babel gedient haben. Mau will blos damit sagen, daß diemoralische Existenz beider Theile mit der physischen oder geologi-schen nicht Schritt gehalten hat."

Nun, und dann?" fragte der Alte mit einem forschenden Blick.

Ich will damit nur sagen, daß dieser Welttheil nicht sofrüh moralisch ansgebildet worden, als die übrigen christlichenLänder."

Desto besser, desto besser. Ich bin eben kein Freund eureralten Moral und Moralität, wie Ihr es nennt, denn ich habeimmer gefunden, daß eure alte Moral keine der besten ist, und dabeiimmer gerade so gelebt, wie man im eigentlichen Herze» der Naturleben kann. Menschen drehen und wenden die Grundgesetze Gottes,um ihrer eigenen Schlechtigkeit Vorschub zu leisten, sobald ihreteuflische Schlauheit nur so viel Zeit gewonnen hat, als nvthigist, mit Gottes Geboten ihr Spiel zu treiben."

Nein, ehrwürdiger Mann, Ihr habt mich noch nicht recht ver-standen. Unter Moral denke ich mir hier nicht den gewöhnlichen,beschränkten, buchstäblichen Sinn des Worts, insofern es mit M o-ralität gleichlautend ist, sondern die Handlungen der Menschen