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Euch bei alter geheimen Sympathie unserer gemeinschaftlichen Na-tnr, bei allen verborgenen . . .
„O weh! Angst und Furcht haben ihn halb und halb zur Ver-nunft gebracht! Nein, wahrlich, die Natur lehrt uns nicht, denBruder in der Noth stecken zu lassen, und Gott weiß, daß ichnie der schändlichen Handlung mich schuldig gemacht habe. Ihrhabt recht, Freund; ihr habt recht mit Encrm verborgenen.Wir müssen uns Alle verbergen, und das je eher, je lieber. Aberwas fangen wir mit dem Esel an? Freund Doktor, ist Euch inder Thal an seinem Leben so viel gelegen?"
„Er ist ein alter, treuer Diener," erwiederte der trostloseObed, „und es wurde mir in der Seele weh thun, wenn ihmein Leides geschähe. Bindet ihm die Hinterfüße, laßt ihn hierans einem Grashanfen ruhen. Ich steh' dafür, morgen früh fin-det Ihr ihn auf derselben Stelle wieder."
„Und die Sioux! Was würde aus dem armen Thiere werden,bekäme nur ein einziger von den rothen Teufeln den Zipfel einesder Ohren, die wie ein paar Wollkrantspiyen über dem Grasehervorragen, in die Angen! Sie würden ihn mit ihren Pfeilenwie ein Nadelkissen bespicken, und sich dann einbilden, ein schö-nes Stück Arbeit gemacht zu haben. Und kämen vollends dieKaninchen daher, das vermeintliche Wollkraut abzunagen, so wür-den sie bei dem ersten Mundvoll den Jrrthnm merken."
Middleton fing an, über das viele Hin- und Hcrreden nnrnhigund ungeduldig zu werde». Er legte sich in's Mittel, und da er,seines Ranges wegen, die erste Person vorstellte, so fügte man sichbald in seinen Vorschlag zur Befriedigung aller Theile. Der de-müthige Esel, zu schwach von Natur, und besonders der Kräftezum Widerstande ermangelnd, wurde gebunden in einen Hansendürres Gras gelegt, und dort von seinem Herrn in der vollen Zu-versicht znrnckgelaffen, daß er ihn nach wenigen Stunden ausgernhtund neugeboren wiederfinden werde. Der Alte wollte zwar noch