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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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die Mündung der Flinte sinken, drehte sich zum Indianer, »ndmit der größten anscheinenden Gleichgültigkeit fragte er ihn:

Ist mein Bruder zufrieden?"

Mahtoree ist ein Häuptling des Dahcotahs," war die Ant-wort des feinen Tetons, welcher zugleich znm Anerkenntniß derAufrichtigkeit des Andern die Hand auf die Brust legte;er er-kennt, daß ein Krieger, der an so vielen Rathsfenern Antheil ge-nommen, che sein Haar ergraut ist, sich nicht würde in schlechterGesellschaft befangen lassen. Hat aber mein Vater nicht vor Zei-ten ein Pferd geritten, wie ein vornehmer Häuptling der Blcich-Gesichter, anstatt wie ein hungriger Konza zu Fuße zu gehen?"

Niemals! Der Wahcondah hat mir ein Paar Beine, und denVorsatz geschenkt, mich ihrer zu bedienen. Seit sechzig Sommernund Wintern habe ich die Wälder von Amerika durchstreift; zehnharte und beschwerliche Jahre habe ich in diesen offenen Gefildenverlebt, und habe es nur selten nöthig gehabt, auf den Beistandanderer Geschöpfe des Herr» Anspruch zu machen, um von einemOrte'znm andern zu kommen."

Wenn mein Vater so lange im Schatten der Bäume gelebthat, wie ist er in die Prairie gekommen? Die Sonne muß ihnja brennen und dörren."

Der Alte blickte einen Augenblick kummervoll vor sich hin, drehtesich dann mit einer Art von Vertrauen znm Andern und sagte:

Ich habe den Frühling, Sommer und Herbst meiner Jahrein den Wäldern zugebracht. Der Winter meiner Tage brach an,und fand mich noch immer in der Ruhe ach! und in der reinenUnschuld und Redlichkeit der Wälder! Teton, damals schlief ichglücklich, als noch meine Angen durch die Zweige der Fichten undBuchen zu der Wohnung des guten Geistes meines Volks hinauf-sahen. Hatte ich's Noth, vor ihm mein Herz zu entladen, wennseine Feuer dort oben auf mich herabbrannten und leuchteten, sostand die Thür zu ihm offen für mich und für meine Augen.