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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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»ach den, Seiiiigen, und er ist wahrlich der Man» nicht, der,was ihm gehört, ohne Widerspruch und Klage fahren läßt."

„Du hast recht," erwiederte Middleton, „wir haben einekostbare Zeit zersplittert, und es thut Noth, sie wieder einzuho-len. Darum frisch an's Werk!"

»Ja, ja, Kapitän, ich Hab' es wohl gedacht, und würd' esauch gesagt haben, aber ich erinnerte mich an Euren Großvater,wie er seine Lust daran hatte, der in die Angen zu schauen, dieer in den Tagen seiner Jugend und seines Glucks als sein gelieb-tes Weib heimfiihrte. Das ist Natur! das ist Natur! und es istbesser, ihren Gefühlen etwas nachzugeben, als sie in ihrem Laufestören und aufhalten zu wollen."

Jetzt näherte sich Ellen dem Esel ans der andern Seite, ergriffJnez bei der Hand, und sprach mit herzlicher Wärme, und nach-dem sie sich Muhe gegeben, eine Rührung zu unterdrücken, diesie beinahe erstickt hätte: — „Gott segne Euch, süße Lady! Ichhoffe, Ihr werdet vergessen und vergeben das Uebel, was Euchmein Oheim zngefügt hat."

Das niedergeschlagene, gequälte Mädchen konnte nicht weiterreden. Die Stimme versagte ihr, der Laut erstarb auf ihrer Zunge;sie brach in ein nnvernehmbares Aechzen des Wehs ans.

„Was ist das?" rief Middleton. „Hast du mir nicht gesagt,Jnez, dieses vortreffliche junge Frauenzimmer werde uns begleiten,und ihr ganzes übriges Leben mit uns znbringen, oder wenigstensso lange unter uns bleiben, bis sie selbst in eine angenehme Lagewürde verseht sein?"

„Ich hab's gesagt, und hoffe es noch immer. Ellen hat mirjederzeit Ursache gegeben, zu glauben, daß sie, die mir in meinemUnglück so viel Mitleiden und Freundschaft erzeigt, mich in glück-licheren Umstände» nicht verlassen würde."

„Ich kann und darf nicht," fiel Ellen ein, welche jetzt Herrüber ihre weichere Empfindung geworden war. „Es hat Gott