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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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ihr Mädchen! Achtung! Ich will den Mann sehen, der in dieLagerung Jsmael Büschs eindringen soll, ohne seiner TöchterErlanbniß zu haben!"

Rühre dich nicht, Paul. Dein Leben ist hin, wagst du dicheinen Schritt weiter..."

Hier ward Ellen von derselben glänzenden Erscheinung unter-brochen, welche Tages vorher einen beinahe eben so furchtbarenAufruhr gedämpft hatte. Sie zeigte sich auf derselben schwindeln-den Höhe, wie gestern.

Im Namen Dessen, der über Alle befiehlt, beschwöre icheuch, inne zu halten, sowohl euch, die ihr so tollkühn einer un-fehlbaren Gefahr entgegenstürzt, als euch, die ihr so rasch bereitseid, zu thun, was nicht zurückgenvmmen werden kann!"

So ließ sich eine sanfte, beschwörende Stimme in etwas frem-der Betonung hören, welche sogleich Aller Angen auf sich zog.

»Jnez! Jnez!" rief der Offizier, ,,seh' ich dich wieder? Meinsollst du sein, und wenn auch Tausende von Teufeln diesen Fel-sen umstellten! Tritt bei Seite, lieber Waidmann, und macheeinem Andern Play!"

Die plötzliche Erscheinung der Gestalt vom Zelte machte aufdie Vertheidiger einen augenblicklichen Eindruck, und hatte eineUnterbrechung zur Folge, welche, gut benutzt, zum Guten hätteführen können; aber kaum hatte Phöbe die Stimme Middletonsgehört, als sie in der ersten Bestürzung ihre Muskete gegen dasZelt abdrückte, kaum im Bewußtsein, ob sie auf eine Sterblicheoder auf ein Wesen ans jener Welt ziele. Ellen that einen Schreides Entsetzens, und sprang zugleich ihrer verwundeten oder er-schreckten Freundin nach in das Zelt.

Während dieses gefährliche Intermezzo vor sich ging, gab esunten am Felsen ernsthafte Angriffe. Paul hatte die erschütterndeBewegung oben in so fern benutzt, sich auf die Seite zu schieben,und seinem Gefährten Middleton Platz zu machen. Auf diesenDie Prairie.