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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Sie ertheilten mir da eine Ehre, auf die ich keinen Anspruchhabe," unterbrach der Andere.

Also nntergraduirt! oder erhielten Sie vielleicht IhreWurde in irgend einer andern der freien Knuste?"

Auch das nicht, ich versichere Sie."

Aber gewiß, junger Mann, haben Sie sich doch nicht andieses wichtige, ich mochte sagen, ehrfurchtgebictende Geschäft ge-macht, ohne irgend Proben Ihres Berufes aufweisen zu können;irgend einen Auftrag, aus welchem Sie Ihre Berechtigung herleitenkönnen, oder vermöge dessen Sie sich einer Verwandtschaft mit IhrenMitarbeitern an demselben wohlthätigen Werke rühmen möchten!"

Ich weis; nicht, mit welchen Mitteln oder aus welchem GrundeSie sich über meine Absichten und meine Plane zum Herrn machen!"rief der Jüngling hochroth und mit einer Schnelligkeit aufspringend,welche bekundete, wie wenig er der rohern Eßlust nachgehe, wennein seinem Herzen näherer Gegenstand hervortrat.Halten Sieein, mein Herr, Ihre Sprache ist unverständlich. Das Werk, dem,wäre es ein anderes, der Beiname eines wohlthätigen wohl zu-käme, ist für mich eine theure und geheiligte Pflicht, obgleich ichgestehen muß, daß ich nicht begreife, wie dazu ein besondererAuftrag gefordert werden könne oder nöthig sei."

Es ist doch herkömmlich, daß man dazu mit solchem Doku-mente versehen ist," erwiederte der Doktor feierlich,und es beiallen geeigneten Gelegenheiten hervorzieht, damit geistesverwandteund befreundete Gemüther mit einem Male jeden unwürdigenVerdacht fahren lassen, und schnell von dem, was man die Ein-leitung der Unterhaltung nennt, zu jenen Punkten übergehenkönnen, was für Beide als Osmilerata anznsehen sind."

Eine seltsame Forvernng!" murmelte der Jüngling, indem ersein schwarzes, finstres Auge von Einem znm Andern rollen ließ,als gelte es, den Charakter seiner Gefährten zu prüfen und dannihre physischen Kräfte zu messen. Dann, mit der Hand in denDie Prairie. 10