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im Gebüsch? Es hat schon an zehn Minuten in den Zweigen ge-raschelt. Nun sagt mir, was das für eine Kreatur ist?"
»Ich hoffe, nichts Wildes!" rief der Doktor auffahrend, dennder Eindruck seines Zusammentreffens mit dem VespertMo Narri-bilis war ihm noch zu lebendig. „Ihr habt Flinten, Freund, wärees nicht gut, wenn Ihr sie in Bereitschaft setztet, denn ans meineVogelflinte ist wenig Verlaß!"
„Was er da sagt, mag nicht ganz unrecht sein," erwiedertelächelnd der Wildsteller, indem er so weit dem Wunsche folgte,daß er die Flinte von dem Flecke, wo sic während des Essens ge-legen, anfnahm, und die Mündung in die Luft erhob. „Nun sagtmir den Namen der Kreatur?"
„Das überschreitet die Gränzen irdischer Wissenschaft! Büffonselbst hätte nicht sagen können, ob das Thier ein Vierfüßler odervon der Ordnung: Lerpens sei! Ob ein Schaf oder ein Tiger!"
„Dann war Euer Büffon ein Narr gegen meinen Hektor! Hier,Hund! Was ist das, Hund? Sollen wir's angreifen, oder es vor-beilassen.?"
Der Hund, welcher dem erfahrenen Wildsteller bereits durcheine zitternde Bewegung der Ohren angezeigt, daß er ein fremdesThier in der Nähe wittere, hob jetzt den Kopf von den Vorder-klanen auf, öffnete leicht die Lippen, wie um die Stümpfe seinerZähne zu zeigen. Aber plötzlich seinen feindlichen Vorsatz fahrenlassend, schnüffelte er einen Augenblick Luft, athmete schwer,schüttelte sich, und legte sich dann friedlich in seine frühere ru-hende Stellung nieder.
„Nun, Doktor," rief der Wildsteller trinmphirend, „nun binich überzeugt, daß da weder Wild noch reißende Thiere im Dickichtsind, und ich halte das als genugsam erwiesen für einen Manu,der zu alt ist, um sich auf seine Kräfte zu verlassen, und docheben so wenig wünscht, der Fraß eines Panthers zu werden."