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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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gefährlich nur in Momenten, und von zu trägem Blute, umdauernd wild zu bleiben.

So stand es nicht mit Abiram. So lange es den Anscheinhatte, als könne es zu einem persönlichen Kampfe kommen, nämlich ,zwischen ihm und seinem kolossalen Neffen, malte sich augenscheinlichdie Furcht in seinen Gesichtszügen; jetzt aber, wo die Autoritätund die gigantische Kraft des Vaters sich zwischen ihn und denAngreifer gestellt, ging sein Gesicht von der Todtenblässe in einBlauroth über, welches ansdrückte, wie tief ihn in der Brust diezugefügte Beleidigung wurme. Er schwieg jedoch eben so gut, alsAsa auf die Entscheidung des Auswanderers, und es schien, alswäre die Eintracht unter einem Häuflein Geschöpfe wieder hcrge-stellt, welche durch keine mächtigere Verpflichtungen zusammenge-halten wurden, als das schwache Gewebe der Autorität, mit wel-cher es Jsmael gelungen, seine unruhigen Söhne zu umspinnen.

Eine Wirkung hatte doch der Zank gehabt; er hatte die Ge-danken der jungen Leute von der neuen Erscheinung abgelenkt.Mit dem ans das Verschwinden der schönen Fremden erfolgendenStreite schien auch jede Erinnerung an ihr Dasein verschwunden.Freilich wurden einige geheime Berathungen hie und da gehalten,wo die Richtung der Augen aller Sprechenden genugsam den Ge-genstand verriethen; aber diese drohenden Anzeichen verschwandenbald genug, und die Gesellschaft zersplitterte sich wieder in ihregewöhnliche träge und verdrossen schweigende Gruppen.

Ich will auf den Fels steigen, Burschen, und nach den Wildenausschauen," sagte Jsmael kurz darauf, indem er sich zu denSöhnen mit einer Miene wandte, welche, trotz ihrer Entschlossen-heit, zugleich wie zur Versöhnung stimmend gelten sollte.WennNichts zu fürchten ist, so wollen wir in's Freie hinaus; der Tagist zu gut, um ihn mit Worten zu verlieren, wie Stadtweiberbeim Thee und Zuckerkuchen."

Ohne auf ihre Zustimmung oder Einwürfe zu warten, schritt