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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Ehre gebracht hätte. Bald jedoch wurde wieder Halt gemacht,und als die Gefaugenen Zeit gewannen, sich nmzublicken, sahensie vor sich den dunkeln Rand des nieder» Gebüsches, an welchemJsmaels schlummernde Horde lag.

Hier fand noch eine, aber eine sehr ernsthafte Berathung Statt.

Die Pferde, wie solcher heimlichen und versteckten Angriffe ge-wohnt, wurden noch einmal der Sorge Derer anvertraut, denenwie vorhin die Bewachung der Gefangenen oblag. Der Mißmuthdes Wildstellcrs fand neue Nahrung, als er bemerkte, daß Weuchaihm zunächst stand, und, wie ans einem trinmphirenden Blicke undder Autorität, die er annahm, hervorzngehen schien, als Anführerder Wache. Der Wilde, der ohne Zweifel seine geheimen Befehlehatte, begnügte sich indessen für den Augenblick, eine bedeutungs-volle Bewegung mit seinem Tomahawk zu machen, mdem er Ellenden Tod drohte. Nachdem er auf diese Weise seine männlichenGefangenen an das Schicksal erinnerte, welches unausbleiblich ihreweibliche Gefährtin beim geringsten Laut Eines von ihnen treffenwürde, war er zufrieden, während der folgenden Scene ein strengestiefes Schweigen zu beobachten. Dieses unerwartete Benehmenbefähigte den Wildsteller und dessen zwei Gefährten, ihre unge-theilte Aufmerksamkeit auf das zu wenden, was bei dem geringenLichte von den nächstfolgenden interessanten Auftritten in ihrerNähe zu sehen war.

Mahtoree ordnete Alles nach eigenem Gutdünken an. Er be-zeichnete jedem Einzelnen genau die Stellung, welche er einnehmensolle, als Einer, der die Eigenschaften eines jeden unter seinemGefolge kannte, und man gehorchte ihm mit der Achtung und Ge-nauigkeit, mit welcher jeder indianische Krieger, wenn es gilt,den Anordnungen seines Häuptlings nachkommt. Einige schickte errechts, Andere links. Alle begaben sich nun so geräuschlosen undschnellen Schrittes fort, wie es jenem Stamme eigen ist, bis einJeder seine angewiesene Stellung eingenommen, mit Ausnahme