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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Zelt, und war drauf und dran, zwei Falten zurückznschlagen, mitder sehr deutlichen Absicht, näher in den Inhalt hineinzublicken,als der Mann, welcher schon einmal seine Lust zur offenen Feind-seligkeit verrathen, ihn beim Arm ergriff, und mit einer etwasrohen Kraftanstrcngnng von dem Flecke znrückriß, den er sich ein-mal als den geeignetsten zu seinem Zwecke ausersehen hatte.

's ist ein ehrlich Sprnchwort, Freund," bemerkte der Kerletwas trocken, aber mit einem Auge, das drohende Blicke schoß,und zuweilen inag's eine Seele retten, das da heißt: Kümm'reDich um Deine eigenen Sachen."

Die Leute bringen selten Etwas in diese Wüstenei, was ver-borgen werden soll," erwiederte der alte Mann, als wolle er,und misse doch nicht recht wie, die Freiheit, die er sich eben imBegriff gestanden, zu erlauben, entschuldigen;und ich meinteNiemand zu kränken, indem ich hineinsah."

Sie bringen überhaupt wohl selten sich selber her," antwor-tete der Andere rauh;es sieht wohl ans wie eine alte Gegend,aber sie scheint mir wahrhaftig gerade nicht übermäßig bevölkert."

Das Land ist, glaube ich, so alt wie die anderen Werkedes Herrn; aber Ihr sprecht richtig, wenn Ihr die Einwohnermeint. Viele Monde sind verstrichen, seit mein Auge znm letztenMale ein Gesicht von meiner eigenen Farbe gesehen. Noch ein-mal, Freund, ich meinte nichts Böses. Ich dachte nur, es möchtewas hinter der Decke stecken, was mich an frühere Zeiten erin-nern könnte."

Als der Fremde seine einfache Erklärung geendet, ging erlangsam weg, wie Jemand, der da tief das Recht empfindet, dasJedermann auf den ruhigen Besitz seines Eigenthnms hat, ohnedaß sei» Nachbar ihn darin stören dürfe. Ein gesunder Grundsatz,dessen Richtigkeit er vermuthlich in seinem abgeschiedenen Lebenganz empfunden hatte. Als er znrückging nach dem kleinen Lagerder Auswanderer denn zu einem solchen war der Platz jetztDie Prairic. 2