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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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einem Riesenfinger und der Miene Eines, dem sich nicht gut Etwasabschlagen läßt, Jenen von seinem Vorhaben abhaltend.MeinStück Arbeit ist noch nicht ans; laß uns das Bißchen, was nochübrig ist, in Frieden fertig machen."

Der Mann, welcher eine so feindliche Gesinnung an den Taggelegt, schien des Andern Anspielung zn verstehen, und fügte'sichin die Weisung. Die Söhne wandten sich mit ihren fragendenBlicken an das Mädchen, welches so eifrig gesprochen, um Auf-klärung zn erhalten; aber, wie zufrieden mit dem für den Fremdenerhaltenen Aufschub, war sie wieder in ihren Sitz zurückgesnnken,und gefiel sich nun in einem jungfräulichen Stillschweigen.

Indessen hatte das Abendrots) schon oft seine Farben gewechselt.Statt des, das Auge verblendenden Glanzes, folgte ein mehrgraues und matteres Licht, und je mehr Flimmer und Schimmerverschwand, wurden die Verhältnisse der gigantischen Gestalt auchgewöhnlicher, und traten endlich ganz deutlich hervor. Beschämtüber das Zandern, jetzt, wo die Wahrheit nicht länger zweifelhaftwar, setzte der Anführer der Gesellschaft den Marsch fort, indemer beim Hinanfsteigen ans eine gelinde Anhöhe die Vorsicht ge-brauchte, auch seine Flinte in den Arm zu nehmen, und in eineLage zu bringen, daß sie im Nothfalle ihm zur Hand sei.

Es schien indessen wenig Noth zn sein, eine solche Wachsamkeitanzuwenden. Vom ersten Augenblicke an, wo sie so unerwartetzwischen Himmel und Erde erschienen war, hatte die Gestalt desFremde» sich weder bewegt, noch das geringste Zeichen von feind-licher Absicht gegeben. Ein Körper, welcher die Stürme vonmehr als achtzig Wintern ausgehalten, war nicht geeignet, Furchtin der Brust eines so kräftigen Mannes, wie unser Auswanderer,zu erwecken. Ungeachtet der Jahre und der Abmattung, wo nichtgar der Leiden, lag Etwas in Jenem, was zn sagen schien, daß esdie Zeit gewesen und nicht die Krankheit, welche ihre Hand schwerauf ihn fallen lassen. Seine Gestalt war welk geworden, aber