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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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die drei Hanptbedürfniffe: Wasser, Feuerstoff und Futter, zusam-men antreffen möchte.

Es gewann den Anschein, als sei sein Suchen fruchtlos; dennnach einigen Augenblicken einer stummen und ruhigen Prüfung ließer seinen gewaltigen Körper den sanften Abhang ungefähr so ver-drossen hinunter steigen, wie ein übervoll gemästetes Schlachtviehauf des Treibers Peitsche hinabschreiten würde.

Schweigend folgten die klebrigen seinem Beispiel; doch zeigten diejungen Männer vorher weit mehr Antheil, wo nicht Bestürzung,als er, bei der kurzen Prüfung, die jeder von ihnen nach derReihe, als sie auf dieselbe Stelle der Aussicht gekommen waren,anstellte. Aus der lässigen Bewegung von Thier und Mensch wares jetzt klar, daß die Zeit, wo sie ruhen müßten, nicht mehr fernsei. Das verschlungene Gras des niedern Bodens zeigte Hinder-nisse, welche die Müdigkeit furchtbar zu machen anfing, und diePeitsche wurde schon nöthig, um die zaudernden Gespanne zurArbeit anzutreiben. In diesem Augenblicke, wo, mit Ausnahmedes Anführers, eine allgemeine Mattigkeit sich der Reisenden be-mächtigte, und jedes Auge, wie auf gemeinschaftlichen Antrieb,nach vorwärts gerichtet war, wurde die ganze Gesellschaft mitEinemmale durch einen eben so plötzlichen als unerwarteten An-blick zum Stillstehen gebracht.

Die Sonne war hinter dem Kamm einer der nächsten Erd-wellen untergegangcn, ein reiches und glühendes Abendroth zurück-laffend. Mitten in dieser lichten Glut erschien eine menschlicheGestalt, scharf abgränzend gegen den goldenen Hintergrund, soerkennbar und anscheinend so nahe, als brauche man nur die Handauszustrecken, um sie zu greifen. Es war eine kolossale Gestalt;ihre Stellung war nachdenkend und schwermüthig, und gerade demWege zngekehrt, de» die Fremden kommen mußten. Aber wegendes blendenden Lichtes, das sie umstrahlte, war es unmöglich,etwas Näheres über ihren Eigentümer zu entdecken.