,,®a« ifl ja eine »etbammungämütbige fcfjauberljafte ©eft^id^te!"murmelte Se^fetet, al« Slbelljeib gänjlidö ■ »erftummt mar.
„Sagte fie nicht, Sigmunb fei) ber Sol)n Sallhafar«, be«öffentlichen Scharfrichter« unfere« Äantonä?" fragte ber S3aterfeinen gteunb, mte man fief; mibetflrebenb non einer halbßegtiffenenunmittfontmenen SBahrheit überjeugt — „jene« SJalthafar« — au«einer »erfluchten Jamilie!"
„So ift bie 33ermanbtfchaft, melche e« ©ott gefallen hat, bemWetter unfere« Sehen« ju gemähten," gab Slbelljeib tnilb jur Slntmort.
„ltnb ber (Stenbe hat gemagt, ftdj in meinen gamitienfrei«einjujiehten unb biefe mibrige fdjmachbotle Sttjatfache ju netbergen!■fjat nerfucht, bie Unreinheit feiner 9(bjlammung auf ben unbeflecftenStamm einer eblen unb alten gamilte ju fovofofetr! ®atin liegtetma«, ba« bie btope ©obbeljüngigfeit meit üBerfieigt, Signor©rimatbi! — e« ijf ein fdjmatje« langüberbacpte« ©erbrechen!"
„(Sä liegt etma« barin, guter StJielcfjior, ma« mit mit aff unfernSKittetn nicht auäjugleidjen nermögen. Slbet lap un« ben Jungennicht aftjurafch nerbammen; feine @ehurt ift ihm eher at« UnglücEbenn al« ©erbrechen anjurectjnen, unb menn er auch faufenbmal©alttjafar märe, un« Sitten hat er bennoejj ba« Sehen gerettet!"
„®u fhrichil maf)t — ®u fbtichfl nicht mehr at« bie Sßahrljeit.®u mar ji immer ein netjiänbigerer Äobf at« ich, fo feljt auch Seinefübltche Slbjiammung bem ju miberfftrechen fcheittf. So mären atfoalt’ unfere fchönen sphantafien, unfere reichen ©ropmuthähtane inbie SBinbe gebtafen!"
,,®a« ifi noch nicht fo ftar," ermieberte bet ©enuefer, meldetSibethetb« ©tiene unterbeffen mit einem (Sifet jiubirt hatte, at« oher affe ihre geheimen SBünfdje ju erfahren flrebte. „Jtjr habtmohl lange über bie Sache gebrochen, fchöne Slbelheib — ®u unbbiefer Jüngling?"
„Ja, Signore. Jdj moltte ihm bie Sibftdjten meine« ©ater«mittheilen, benn bie Umjlänbe, in benen mir un« beftnben, bie