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23 (1846) Der Scharfrichter oder die Winzerabtei : eine Erzählung
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,,®a« ifl ja eine »etbammungämütbige fcfjauberljafte ©eft^id^te!"murmelte Se^fetet, al« Slbelljeib gänjlidö »erftummt mar.

Sagte fie nicht, Sigmunb fei) ber Sol)n Sallhafar«, be«öffentlichen Scharfrichter« unfere« Äantonä?" fragte ber S3aterfeinen gteunb, mte man fief; mibetflrebenb non einer halbßegtiffenenunmittfontmenen SBahrheit überjeugtjene« SJalthafar« au«einer »erfluchten Jamilie!"

So ift bie 33ermanbtfchaft, melche e« ©ott gefallen hat, bemWetter unfere« Sehen« ju gemähten," gab Slbelljeib tnilb jur Slntmort.

ltnb ber (Stenbe hat gemagt, ftdj in meinen gamitienfrei«einjujiehten unb biefe mibrige fdjmachbotle Sttjatfache ju netbergen!fjat nerfucht, bie Unreinheit feiner 9(bjlammung auf ben unbeflecftenStamm einer eblen unb alten gamilte ju fovofofetr! ®atin liegtetma«, ba« bie btope ©obbeljüngigfeit meit üBerfieigt, Signor©rimatbi! e« ijf ein fdjmatje« langüberbacpte« ©erbrechen!"

( liegt etma« barin, guter StJielcfjior, ma« mit mit aff unfernSKittetn nicht auäjugleidjen nermögen. Slbet lap un« ben Jungennicht aftjurafch nerbammen; feine @ehurt ift ihm eher at« UnglücEbenn al« ©erbrechen anjurectjnen, unb menn er auch faufenbmal©alttjafar märe, un« Sitten hat er bennoejj ba« Sehen gerettet!"

®u fhrichil maf)t ®u fbtichfl nicht mehr at« bie Sßahrljeit.®u mar ji immer ein netjiänbigerer Äobf at« ich, fo feljt auch Seinefübltche Slbjiammung bem ju miberfftrechen fcheittf. So mären atfoalt unfere fchönen sphantafien, unfere reichen ©ropmuthähtane inbie SBinbe gebtafen!"

,,®a« ifi noch nicht fo ftar," ermieberte bet ©enuefer, meldetSibethetb« ©tiene unterbeffen mit einem (Sifet jiubirt hatte, at« oher affe ihre geheimen SBünfdje ju erfahren flrebte.Jtjr habtmohl lange über bie Sache gebrochen, fchöne Slbelheib ®u unbbiefer Jüngling?"

Ja, Signore. Jdj moltte ihm bie Sibftdjten meine« ©ater«mittheilen, benn bie Umjlänbe, in benen mir un« beftnben, bie