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T Ii o :i t o r.
ob sie sie mit den schlanken, schmalen, blassen Fingernzerknittern wollte. Man fühlt, dass sie, wenn ihr wasnicht passt, recht unangenehm werden könnte. Manfühlt in der schönen Statue Leidenschaft und Kraft.Man fühlt unter dem weissen Adel der strengen Formeinen unbändigen und gewaltsamen Geist. Aber dannlöscht sie mit einem leisen, feinen, kaum merklichenLächeln den kleinen Aerger weg.
„Ich stehe ja der Sache wirklich ganz unbefangengegenüber. Ich wäre nur neugierig, es einmal zu sehen.Ich lese oft in den Zeitungen unter allerhand Lob undSchmeichelei für mein Talent, dass die Zeit meinerKunst vorüber und ein anderes Leben mit anderenForderungen angebrochen ist. Gut. Ich widersprecheja gar nicht. Aber es ist doch begreiflich, dass ichdas wenigstens gerne einmal sehen möchte, was michüberwinden und ablösen soll. Vor einem Gespenst, dasnirgends existirt, weiche ich nicht. Man soll mir dieneue Kunst, von der so viel geredet wird, erst einmalzeigen.“
„Man beruft sich auf die Düse . .
„Ah, die Düse! Das ist ganz etwas Anderes.Glauben Sie, dass die Düse mühsam das Leben copirt,die Wirklichkeit ängstlich beobachtet und Documentesammelt, nach der Vorschrift der Naturalisten? DieDüse spielt aus ihrer Empfindung heraus, wie es ihrdas Gefühl in jedem Momente gibt. Das ist aber dasalte Princip, nach dem wir Alle spielen. Die Artihres Talents weist sie auf die modernen Köllen, indenen man die äusserste Wirklichkeit wagen darf.Aber ich möchte sie gerne einmal in einer klassischenRolle sehen, die nicht aus dem Leben, sondern aus denidealen Wünschen des Dichters geschöpft ist und darumauch vom Schauspieler aus dem idealen Gefühle geholtwerden muss. Sie scheint das nicht besonders zulieben. Sie war einmal bei mir und hat mir über