T)cr neue Stil.
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der gallischen Poeten, von graziöser, kluger, wissentlichgedämpfter Freude, etwa wie hei Catulle Mendes.
Er zieht eben um und die wirre Flucht von Möbeln,Bildern, Noten rings, in der wir sitzen, gibt der Scenewas Hastiges, Athemloses und Nervöses. Man möchteihn nach der kühlen, correcten, fast geschäftsmässigenHaltung und dem strengen Maasse der kurzen, spar-samen Gesten eher für einen Engländer nehmen, fürden jungen Chef irgend einer grossen Bank. Nur dierapide Volubilität der Zunge verräth den Romanen.Er sagt die Worte nicht eines nach dem anderen undaus dem anderen, sondern wirft wie in einem Knäuelgleich den ganzen Satz heraus, der unaufhaltsam vonder Spule schnurrt. Es ist als ob er aus einem grossenSack mit beiden Händen einen Haufen holte: da, jetztsuch’, ob du was find’st; und einstweilen greift erschon wieder hinein und wühlt. Wie dabei die Geberdensich kaum einmal leise regen und, während unter demschlichten, glatten Haar die breite, helle, langsameMiene immer stille und gelassen bleibt, alle Beweg-lichkeit und Hast des eiligen und ungestümen Tempe-raments nur in den flinken Augen, um die kurzen,runden, vollen Lippen spielt, das wirkt wunderlichund eigen.
Er hat nichts vom Theater in seiner Art, sondernmehr wie Einer, der gewohnt ist, logische Angelegen-heiten zu verhandeln, scharf, gründlich und nüchtern.Man fühlt: es ist der Verstand, der in dieser Naturentscheidet und gebietet. Und höchstens in dem lässigen,mechanisch coquetten Lächeln, das gern die blankePracht der Zähne weist, mag man vielleicht eineheimliche Spur vom Tenor vermuthen.
„Vor Allem: unterscheiden wir! Ich denke ganzanders über den Naturalismus der Schauspieler undganz anders über den Naturalismus der Dichter. Diesentadle, Jenen billige ich. Ich bin mit Interesse und