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T ti o a t c r.
rechten Rollen zu treffen, welche wirksame Bekenntnisseerlaubten. So war Anschiitz, Löwe, Fichtner. So istBaumeister, die Wolter, die Hohenfels. So ist Gabilion.
Es ist natürlich, dass er bisweilen eine Rolle„verhaut“. Dem Virtuosen, der seine verlässliche Machehat, wird das nicht passiren. Dieser andere Schlagvon persönlicher Kunst kann es nicht vermeiden. Ja,man darf es ihm nicht einmal als Fehler rechnen. Esist eher ein Fehler der Rolle. Er thut immer dasGleiche. Er drückt in jeder Rolle seine Art aus. Wennsie dabei verdirbt, liegt es nicht an ihm; man soll ihmeben solches Material nicht geben. Auf sich selber zuverzichten und in den fremden Befehl des Dichters zuschlüpfen, hat er nun einmal nicht gelernt. Es ist auchgleich, wenn er oft die Worte nicht weiss und aufeigene Faust seinen Text spielt, der manchesmal inder Verlegenheit wunderlich krause wird. Es mag ver-driessen, aber es ändert an seinem Werthe nichts,weil ja nicht das Wort, das er zu sagen hat, sondernder Ton, der es sagt, nicht die Gestalt, die er gibt,sondern nur die Natur, aus der er sie gibt, bedeutenund wirken. Die einzelne Rolle verschwindet; nur alsStoff und Mittel seiner Seele, die sich äussern will,soll sie dienen, und wenn er sie verfehlt, so ist dasja auch eine Aeusserung schliesslich.
In dieser Kunst, welche technische Reize, dieWitze des Metiers verschmäht und allein, wie Laubeeinmal gesagt hat, auf der „gefesteten Macht ausge-bildeter Persönlichkeiten“ ruht, gilt Jeder nach demWerthe seiner Natur. Einige, rein, gelassen, friedlich,stille Muster einer heiteren und milden Kraft, helfenim Guten vorwärts, fördern und bilden, jeden Zweifel,die Hast der Seele, die irren, heimathlosen Triebe durchihre glückliche Ordnung bannend. Andere, geringer,trüber und ohne diese letzte Gnade, die alle thierischenSpuren verwischt, können doch, wenn sie nur tapfer