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Studien zur Kritik der Moderne
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Malerei.

parti pris, sans opinions prdconcues, sans iddes decole, sansattaches avec aucune famille dartistes, il comprenne, distingueet explique toutes les tendances les plus opposees , les tempera-ments les plus contraires et admette les rechcrches dart lesplus diverses.»

Ich möchte nicht ungebührlich loben, wie es leichtin der ersten Freude geschieht. Es scheint neuer,wirkt neuer, als es ist. Wer ein bisschen in der Kunstlebt und auf die Keden der Künstler hört, kennt esschon. Es sagt nur öffentlich, was diese sonst lieberversclnviegen. Sein Motto könnte sein, was einstHermann Helferich von sich schrieb:Auszusprechenist versucht worden, was auf den vorspringendstenAtelierdächern die Spatzen pfeifen, aber was von denKathedern der neueren Kunstgeschichte herab zunächstnoch nicht und selten von den Männern der öffentlichenMeinung gesagt wird. Das will es unter die Leutebringen. Eine glückliche Sprache, die an Stil zu streifenscheint, und die besten Illustrationen helfen. Es liestsich wie ein Koman und sieht wie ein Bilderbuch aus.Das ist sein Verdienst.

Man darf von ihm hoffen, dass manche Gedankenderguten Europäer jetzt unter die Menge, in dasgemeine Denken kommen. Einige werden doch denGlauben an den ewigen Fluss des Geistes, den keineNormen und Gesetze bannen, an die ewige Flucht deralten, an die ewige Geburt von neuer Schönheit lernen.Man wird merken, dass jede Zeit aus ihrem anderenLeben ein anderes Gesicht, Gefühl der Welt und sodie Forderung einer anderen Kunst hat. Man wird diesüsse Lust verstehen, aus Werken auf Menschen zurathen, fremde Sinne, fremde Nerven zu gewinnen undso, mit hundert Augen schauend, hundert Ohren horchend,hundert Händen greifend, in hundert Wesen verhundert-facht zu leben, und der Liebhaber wird dem Historikerfolgen, wie er ihn schildert:Der Historiker von heute