Don Pedro cle A1 a r c o n.
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sie hören immer von seiner Grösse und können sieniemals empfinden, das setzt sie vor sich selbst herab.So bleibt denn eigentlich, da der alte Yalera nurnoch Kritisches schreibt, bloss Perez Galdos übrig,der sich allenfalls mit Alarcon an Gunst der Mengemessen kann.
Aber auch die Künstler — das ist das Besondere —lieben Alarcon. Das muss ausdrücklich gesagt werden,um Missverständnisse abzuhalten: er war durchaus keinOhnet. Er war kein Macher und Spekulant, keingeldsüchtiger Lauscher auf die Instincte des Pöbels, umseine Geschäfte mit ihnen zu machen. Er diente ganznaiv dem Gesclnnacke der Leser, wie ein Schauspieler,der sich durch jede Regung im Saale leiten lässt undkein anderes Gesetz weiss, als den Beifall der Hörer.Er war liebenswürdig und kokett wie eine Frau, diekeinen anderen Beruf kennt als zu gefallen. Er wäreunglücklich gewesen ohne Erfolg, weil er sich für einenschlechten Künstler gehalten hätte: denn die Kunstwar ihm das, was Erfolg hat: inneren Richter hatteer keinen. Ich muss immer an Hermann Heibergdenken, wenn ich mir seine Seele überlege.
Darum liebten ihn auch die Künstler, weil seineGefallsucht ganz naiv und ehrlich war. Uud es stecktein ihm manches künstlerische Vermögen: in seinenkurzen Geschichten, in den Gemälden alter Sitten undin den Reisebildern sind vortreffliche Stücke von richtigerBeobachtung, wahrer Empfindung und suggestiver Schil-derung. Er war bloss kein Künstler in der Weise derModernen, kein artisle im französischen Sinne, keinervon jenen, die mit ihrer Kunst ihr ganzes Selbst aus-drück en wollen und, weil sie bloss in ihren Werkenund für ihre Werke leben, verzweifeln, wenn irgendein Rest, ohne in die Kunst aufzugehen, in ihremGemüthe zurückbleibt. Ein solcher Nur-Künstler warer nicht; er kannte auch andere Aeusserungen des