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L i 11 e r ;i tu r.
M e t a: Ja, wenn Sie es wollen. Eine die sich ihr Keichaneignet . . .
Pastor: Ohne lang zu fragen, wie ich merke.
Meta (belustigt): Gewiss, so machen es Alle, die sich irgendwofestsetzen wollen.
Pastor (ärgerlich): Aber, wer gibt Ihnen das Kocht . . .
Meta: Niemand, Herr Pastor. Das Recht muss man sich eben-falls nehmen. Und dann vergessen Sic schon wieder, dassich jetzt hier Königin bin.
Pastor (fährt betroffen auf): Das ist wohl auf mich gemünztund soll heissen, dass ich nun meiner Wege gehen kann.
Meta (ruhig): Wenn Sic es so auslegen wollen . . . aber ent-schuldigen Sie, hier ist es ja zum Ersticken. (Ocffnet dieGlastliiire und zieht das Rouleau des Fensters auf.) Sonnen-glanz und Lebensfreude thun hier zumeist notli.
Pastor (heftig): Also, man will mich bei Seite schaffen, mich,der ich mich mein Leben lang bemüht habe, in diesem ver-worrenen Hause Ordnung und Frieden zu schaffen. (Schweratlnnend.) Aber da irrt man sich, so leicht geht es denndoch nicht.
Meta (gespannt): Nicht ?
Pastor: Nein, meine Gnädige, darauf können Sie rechnen, dassich nicht der Mann bin, ein halbes Werk zu thun.
Meta: Das ist gut, sehr gut, Herr Pastor. (Sicht ihn an.) Soganz ohne Mühe und Kampf will ich mein Königreich nichterobert haben.
Pastor: Ist das Ihr Ernst?
Meta: Mein voller Ernst, Herr Pastor. AVas ich noch gethan. habe, darum ist es mir immer ernst gewesen.
Pastor (mühsam lächelnd): Es macht nur einen so unsäglichwundersamen' Eindruck auf mich, dass Sie, Sie, die ich garnicht kenne, mir hier den Krieg kündigen.
AI e t a: Nach Ihrer Ansicht gehört dazu wohl ein besondererMuth! Aber Sie haben das Richtige getroffen. Krieg!
Pastor (ernst): Spielen Sie nicht, fremde Frau, mit so gefähr-lichen Dingen.
Meta: Nein, nein.
Pastor: Es handelt sich ...
Meta (lächelnd): Um die Beute, nicht wahr! Nun wohl, diegehört dem Sieger, das weiss ich.
Pastor (fassungslos): Und das passirt hier . . .
Meta: Am helllichten Tage, und ist doch, als ob es nur in denMärchen geschehen sollte. (Tritt vor den Pastor hin.) Aber,