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Studien zur Kritik der Moderne
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S.i t a n i s m u s.

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die 1843 inAgen, von einer andern, die 1855 in Parisbestand, von der Nonne Cantianille, welche 1865 die StadtAuxere verheerte, von der Gemeinde der Re-TheurgistesOptimales, welche Longfellow zum Oberpriester undin Frankreich, Italien, Deutschland, Kussland, Oesterreichbis in die Türkei hinab Mitglieder hatte.

Seine Neugierde ist gereizt. Die Frau eineskatholischen Gelehrten, mit der er ein flüchtiges undgemeines Verhältniss beginnt, bekennt sich als Satanistin.Sie unterrichtet ihn und nimmt ihn zu einer schwarzenMesse, deren verruchte Wuth genau geschildert wird.Angewidert und entrüstet bricht er mit dem laster-haften Weibe, aber er trägt wenigstens eine nützlicheSachkenntniss davon, die seinem Buche helfen wird.

Der Roman ist durchaus Zolaistisch. Dokumente,nichts als überall nur Dokumente, dass ein Reporterneidisch werden könnte. Jeder von den sammeleifrigenSchülern Zolas mit dem dauerhaften Sitzfleisch hätteihn schreiben können, wenn nicht die erotische Episodemit Frau Chantelouve wäre.

Diese erotische Episode ist ein echter Huysmans.Nur seine nervöse Empfindsamkeit mit seiner unduld-samen Begierde der makellosen Schönheit konnte ihrenschmerzlichen Hohn gestalten. Der ganze Ekel derModerne vor der unbezwinglichen Gemeinheit der Liebe,welche neben den seraphischen Versprechungen der ein-samen Wünsche nur desto schimpflicher grinst, allerohnmächtige Hass des reinen Mannes gegen den ver-lockenden Betrug der Frau ist darin. Das tiefe Grauenvor dem Fleische, welches keine Kunst des Lasterströstet davon ist dieses zehnte Kapitel ein mit-theilsames Meisterstück, an steiler Wildniss und anmüder Schönheit unvergleichlich.

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