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indeß die Lust vou den gellenden Tönen des feindlichen Kriegsge-schreis erfüllt wurde. Darauf folgte ein rasches Büchscnfeuer, unddie Kugeln knatterten gegen die Holzstäinme, so daß es deutlich war,der Kampf habe in der.That allen Ernstes begonnen.
Dieß waren jedoch Töne, welche weder Pfadfinder noch Caperschreckten, und Mabel war zusehr in ihren Kummer vertieft, umUnruhe zu fühlen. Auch war sie verständig genug, die Natur derVertheidigungsmittel zu verstehen und ihre Wichtigkeit zu würdigen.In dem Sergeanten jedoch weckte dieser Lärm wieder neues Leben,und mit Wehmuth bemerkte in diesem Augenblick sein Kind, daßdas gebrochene Auge abermals zu leuchten begann und das Blutin die erblaßten Wangen zurückkehrte, als er diesen Aufruhr ver-nahm. Mabel bemerkte jetzt zum erstenmal, daß sein Geist aufing,irre zu werden.
„Leichte Compagnien vor!" flüsterte er. „Grenadirc, Feuer!Wagen fie es, uns in unserm Fort anzugreifen? Warum gibt dieArtillerie nicht Feuer auf sie?"
In diesem Augenblick ließ sich der dumpfe Knall eines schweren Ge-schützes durch die Nacht vernehmen. Man hörte das Krachen deszersplitterten Holzes, als eine schwere Kugel die Stämme des ober»Raumes zerriß, und das ganze Blockhaus erbebte unter der Ge-walt einer Bombe, welche in das Werk gedrungen war. DerPfadfinder entging kaum diesem schrecklichen Geschoß; aber als esplatzte, konnte Mabel einen Ruf des Schreckens nicht unterdrücken,da sie alles Lebende und Leblose über ihrem Haupte für zerstörthielt. Um ihr Entsetzen zu vermehren, rief ihr Vater mit wüthen-der Stimme: „Zum Angriff!"
„Mabel," rief Pfadfinder durch die Fallthüre herunter, „dasist'ächte Mingo-Arbeit; — mehr Lärm als Schaden. Die Land-streicher haben sich der Haubitze, welche wir den Franzosen abnahmcn,bemächtigt, und sic gegen das Blockhaus abgefeuert. Zum Glückhaben sie jetzt die einzige Bombe, welche wir hatten, verschossen.