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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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es ihn keinem verrätherischen Schuß aussctzen konnte, eine Schieß-scharte, und hielt, da er eine Aufforderung erwartete, sein Gesichtan die Oesfnung, um sogleich antworten zu können. Die nunfolgende Stille wurde endlich durch Muirs Stimme unterbrochen.

Meister Pfadsinder," rief der Schotte,ein Freund fordertEuch zu einer Besprechung auf. Kommt ohne Scheu an eine derOeffnungen, denn Ihr habt nichts zu fürchten, so lang Ihr miteinem Offizier des Fünfundfünfzigsten verhandelt."

Was begehren Sie," Quartiermeister? was wollen Sic? Ichkenne das Fünfundfünfzigste und glaube, daß es ein braves Regi-ment ist, obgleich ich cs mit dem Sechzigsten lieber zu thnn habe,und am allerliebsten mit den Delawaren. Aber was verlangenSie von mir, Quartiermeister? Es muß eine dringende Botschaftseyn, welche Sie zu dieser Stunde der Nacht unter die Schieß-scharten eines Blockhauses bringt, in dessen Innerem, wie Siewissen, der Hirschetödter ist."

O, ich weiß gewiß, daß Ihr einem Freund kein Leides thnnwerdet, und das ist meine Beruhigung. Ihr seyd ein Mann vonVerstand und habt Euch durch Eure Tapferkeit einen so großenNamen an der Gränze erworben, als daß Ihr es für nöthig haltenkönntet, ihn durch Tollkühnheit in Ehren zu erhalten. Ihr werdetwohl eiusehen, mein guter Freund, daß man, wenn Widerstand un-möglich ist, durch ciae freiwillige Unterwerfung eben so viel Achtunggewinnen kann, als durch ein hartnäckiges, gegen alle Kriegsregelnlaufendes Ausharren. Der Feind ist zu stark für uns, mein wackererKamerad, und ich komme, Euch zu rathcn, das Blockhaus, unterder Bedingung, als Kriegsgefangener behandelt zu werden, znübergeben."

Ich danke Ihnen für diesen Rath, Qnartiermeistcr, der umso annehmlicher ist, da er nichts lostet; aber ich glaube, cs gehörtnicht zu meinen Gaben, einen solchen Platz anfzugeben, so langeProviant und Wasser da ist."