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Seine Stimme war tief und bebend, und Mabel hatte nievorher einen solchen innigen Ausdruck der Liebe an ihrem Vaterbemerkt. Der gewohnte Ernst des Mannes lieh seiner Aufregungein Interesse, dessen sie unter andern Umständen entbehrt habenwürden, und das Herz der Tochter sehnte sich, das Gemnth desVaters zu beruhigen.
„Vater, sprecht deutlich!" rief sie fast convnlsivisch.
„Nein, Mabel, cs möchte nicht Recht sehn; deine Wünschekonnten mit den meinigen in Widerspruch kommen."
„Ich habe keine Wünsche — weiß nicht, was Ihr meint.Wollt Ihr von meiner künftigen Heirath sprechen?"
„Wenn ich dich mit dem Pfadfinder verbunden sehen könnte —wenn ich wüßte, daß du gelobt hättest, sein Weib zu werden, sowürde ich glauben, daß ich glücklich stürbe, möchte mein Schicksalseyn, welches es wollte. Aber ich will dir keine Verpflichtungauferlegen, Kind, und dich nicht-zu etwas drängen, was dich ge-reuen könnte. Küsse mich, Mabel, und geh zu Bette."
Hätte Sergeant Dunham von Mabeln das Versprechen, nachwelchem er wirklich so sehr verlangte, gefordert, so würde erwahrscheinlich auf einen Widerstand getroffen haben, den er schwerzu überwinden vermocht hätte; da er aber der Natur ihren Gangließ, so gewann er einen mächtigen Verbündeten, und das warm-herzige, edle Mädchen war bereit, der kindlichen Zärtlichkeit mehrzuzugestchen, als durch Drohungen von ihr erlangt worden wäre.In diesem ergreifenden Augenblick dachte sie nur an ihren Vater,der im Begriff war, sie vielleicht auf immer zn verlassen, und dieganze glühende Liebe für ihn, welche vielleicht eben so sehr durchdie Einbildungskraft, als durch etwas Anderes genährt, aber durchden abgemessenen Verkehr der letzten vierzehn Tage ein wenig zurück-gedrängt worden war, kehrte mit einer Kraft wieder, welche durchihr reines und tiefes Gefühl noch erhöht wurde. Ihr Vater schienihr Alles in Allem, und ihn glücklich zn machen, war sie bereit,