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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Lairds Starrköpfigkeit an sich, um seinen Jrrthum zuzugestehcn,obschon dieser so augensällig ist, als der Morgenstern."

Der Quartiermeister fuhr fort, seinem Gefährten znzureden,um ihn zu einem unverzüglichen Aufbruch von den Inseln zu ver-anlassen, wobei er sich solcher Gründe bediente, wie sie ihm derAugenblick darbot; gelegenheitlich widersprach er sich auch undbrachte nicht selten ein Motiv zum Vorschein, dem er im nächstenAugenblick gerade das entgegengesetzte folgen ließ. So einfach auchder Pfadfinder war, so entgingen ihm doch diese Brüche in desLieutenants Philosophie nicht, obgleich er nicht entfernt vermuthete,daß sie in dem Wunsche ihren Grund hatten, die Küste von einemAnbeter Mabels zu säubern. Er setzte schlechten Gründen guteentgegen, widerstand jeder Versuchung, welche er nicht mit seinemPflichtgefühl in Einklang bringen konnte, und war so taub alsgewöhnlich gegen jede lockende Einflüsterung, die vor seinem Recht-lichkeitssinne nicht zu bestehen vermochte. Er hatte allerdings vonMuirs geheimen Beweggründen keine Ahnung, war aber aucheben so weit entfernt, sich durch dessen Sophistereien blenden zulassen, und das Ergebniß lief darauf hinaus, daß sich Beide nacheiner langen Zwiesprache »»überzeugt und mit gegenseitigem Miß-trauen trennten, obschon der Argwohn des Wegweisers, wie Alles,was mit diesem Manne in Verbindung stand, das Gepräge seinesaufrichtigen, uneigennützigen und edlen Charakters trug.

Eine Besprechung, welche später zwischen dem SergeantenDunham und dem Lieutenant stattfand, war erfolgreicher. NachBeendigung derselben erhielt die Mannschaft geheime Befehle; dasBlockbaus und die Hütten wurden besetzt, und wer an die Be-wegungen der Soldaten gewöhnt war, konnte leicht entdecken, daßein Ausflug im Werke war. In der That kam auch der Sergeant,als die Sonne eben unterging, von dem sogenannten Hafen, wo erbeschäftigt gewesen, mit Cap und Pfadfinder in seine Hütte, undals er sich an den Tisch, welchen Mabel für ihn zierlich beschickt,