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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
Entstehung
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Mitthcilnugcn von Seite Major Dunhams einznholen. In Folgedessen fuhr Jasper fort, sich die ganze Nacht über am Ufer z» halten,und obgleich der Wind gegen Morgen nachzulassen begann, so hielter doch noch so lange an, daß man den Kutter an einen Punktbringen konnte, der, wie sie wußten, nur ein Paar Stunden vondem Fort entfernt war. Hier blies der Wind leicht aus Norden,und der Send wurde ein wenig vom Lande gehalten, um genugoffene See zu gewinnen, wenn derselbe stärker blasen oder nachOsten umspringen sollte.

Mit der Morgendämmerung hatte der Kutter die Mündungdes Oswego in der Entfernung von etwa zwei Meilen gut unterseinem Lee, und als eben vom Fort aus die Morgensalve abgefeuertwurde, gab Jasper Befehl, die Schoten abznschacken und sich demHafen zu nähern. In diesem Augenblick lenkte ein Schrei von derBack ans Aller Augen auf einen Punkt an der Ostseite des Aus-flusses, und dort, gerade außer der Schußweite des leichten Ge-schützes auf den Werken, lag mit so weit eingezogencn Segeln, umsich an der Stelle zu halten, der Montcalm, augenscheinlich ihreAnkunft erwartend.

Es war unmöglich, daran vorbei zu kommen, denn mit ge-füllten Segeln konnte das französische Schiff den Send in wenigenMinuten einholen, und die Umstände forderten einen schnellen Ent-schluß. Nach einer kurzen Berathung änderte der Sergeant wiederseinen Plan und beschloß nun, so schnell als möglich gegen dieStation steuern zu lassen, nach welcher der Scud ursprünglich be-stimmt war, wobei er hoffte, sein schnelles Fahrzeug werde denFeind so weit im Rücken lassen, daß derselbe über ihre Bewegungenkeinen Aufschluß bekäme.

Der Kutter wurde in Folge dieses Entschlusses ohne Verzugwindwäts gehalten, und alles, was zu Beschleunigung seines Laufesdienen konnte, bcigcsetzt. Auf dem Fort wurden Kanonen gelöst, Flag-gen auSgesteckt und die Wälle wimmelten wieder von Menschen