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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Wasser? Ich wette, daß sie, wenn man die Wahrheit wüßte, zwnichts als Halbinseln, oder Vorgebirgen, oder Theilen des Fest-landes würden, obgleich das, wie ich wohl sagen darf, Sachensind, von denen ihr wenig oder nichts versteht. Aber Inseln,oder nicht Inseln, was ist der Zweck des Krenzzugs, Pfadfinder?"

Nun, da Ihr des Sergeanten Schwager seyd und die artigeMabel hier seine Tochter ist, überhaupt auch wir alle von derPartie seyn werden, so kann es nichts schaden, wenn ich Euch einBischen einen Begriff von dem beibringe, was wir Vorhaben. DaIhr ein alter Seemann scyd, Meister Cap, so habt Ihr ohneZweifel von so einem Hafen wie Frontcnac gehört?"

Wer sollte nicht? Ich will nicht gerade sagen, daß ich in demHafen selbst, aber doch oft auf der Hohe dieses Platzes gewesen bin."

So steht es Euch bevor, einen bekannten Boden zu betreten,obgleich ich nicht verstehe, wie Ihr vom Ocean ans dahin kommenkonntet. Diese großen Seen bilden, wie Ihr wissen müßt, eineKette, und das Wasser fließt ans dem einen in den andern, bis esden Erie-See erreicht, der von hier aus gegen Westen liegt, undeben sogroß ist, als der Ontario selbst. Aus dem Erie-See kommtmm das Wasser, bis es so eine Art niederen Bergrand erreicht,über den es wcggeht"

Ich möchte doch wissen, wie zum Teufel, das geschehen kann?"

Leicht genug, Meister Cap," erwiederte Pfadfinder lachend,denn es darf nur über den Hügel hinunterfallen. Hätt ich gesagt,daß es das Gebirg hinan gehe, so wäre das gegen die Natur ge-wesen; aber wir halten es für nichts Besonderes, daß das Wassereinen Berg hinunter stürzt ich meine nämlich das frische Wasser."

Ja, ja; aber Ihr sprecht von Wasser, das von einem Seean der Seite des Gebirgs herabkommt. Das heißt ja geradezu,der Vernunft gegen den Stachel lecken, wenn anders die Vernunfteinen Stachel hat."

Nun, nun, wir wollen über diesen Punkt nicht streiten; aber