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wärtigeu Schauspiels im Einklänge war, nnd Mabel fühlte denEinfluß derselben ans ihre Gefühle, obgleich sie wahrscheinlich zuwenig gewöhnt war, über solche Empfindungen nachznsinnen, nmden Grnud derselben zn bemerken. Alles in der Nahe erschienlieblich und mild, während die feierliche Größe der schweigendenWälder und die sanfte Fläche des Sees das Gepräge einer Er-habenheit trug, die man bei andern Seenen wohl vergebens ge-sucht haben würde. Das erstemal fühlte Mabel den Einfluß,welchen die Städte nnd die Civilisation auf ihre Gewohnheitengeübt hatten, merklich geschwächt, nnd ihr warmes Herz fing anzu glauben, daß ein Leben unter den sie nmgebeuden Verhältnissenwohl ein glückliches sepn könnte. Wie weit jedoch die Erfahrungder letzten zehn Tage dieser ruhigen und heiligen Abendstunde zuHülfe kam nnd zur Bildung dieser jungen Neberzcugnng beitrug,das mag in diesem frühen Abschnitte unserer Erzählung eher ver-mnthct, als behauptet werden.
„Ein herrlicher Sonnenuntergang, Mabel," sagte die kräftigeStimme ihres Onkels so dicht an ihrem Ohre, daß unsere Heldindavor zurückfuhr — „ein herrlicher Sonnenuntergang! Mädchen,was das Frischwafser betrifft, obgleich wir ans dem Meere mirwenig davon halten würden."
„Ist nicht die Natur dieselbe, am Lande oder ans dem Meere,auf einem See, wie dieser, oder dem Oeean? Scheint die Sonnenicht überall gleich, lieber Onkel? und müssen wir nicht mit innigemDanke die Segnungen der Vorsehungen erkennen, an dieser entferntenGränze so gut, als in nnscrm Manhattan?"
„Das Mädchen ist über einige von ihrer Mutter Bücherngekommen — obgleich ich gedacht hätte, der Sergeant würde kaumeinen zweiten Marsch mit solchem Plunder unter seiner Bagagemachen. Ist nicht die Natur dieselbe — in der That! Wie,Mabel, bildest du dir etwa ein, daß die Natur eines Soldatendieselbe scp, wie die eines Seemannes? Du hast Verwandte