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Nachlese
sofort das empörte Meer zur Ruhe bringe», so zeigtes ihm doch, wo er scy, was er zu thun habe, undvielleicht gar ein freundlich nahes helfendes Segel.Ist dieser Aufruhr von Meynungen in DeinemVaterland; entstanden, Freund?"
Gottlob nein; ein nachbarliches Meer führteihn an unsre Küsten.
„So laß ihn auch da, wo er entstand, «er-brausen. Die Nachbarin, an die Du gedenkst, ist anCharakter und innerer Art von Deiner Nation vorallen in Europa verschieden; es giebt keine natürlich-und künstlich-verschicdnere Völker, wie ihre bcyderlcySprachen, Sitten und Verfassungen zeigen. Diehöchste Thorheit wars, wenn anderthalb Jahrhun-derte hindurch Deutsche den Galliern nachaffen woll-ten."
Nennest Du Deutsche? Es waren ja die trö-delhaft-müßigsten, die leersten, die verfunkensten —
„Rede sanfter. Auch Du bist also noch nichtganz zurückgekommen, noch nicht von aller Gemüths-wallung frey. Diese Nachaffer ärntcn und werden arn-ten, was ihre Schwachheit und Hinlassigkeit oder ihrfrecher Verrath saete; Schande, über ihre zertheiltsOhnmacht, über ihre nachsprechende Kriecherei), habensie bereits gnug gearntet. Langer als ein Jahrhun-dert übten sie sich in der Sprache und Denkweiseder Herren, die sie von jeher als Lakaien be-handelt haben, um doch verstehen und nachsprechcnzu können, wie man sie behandelt; laß sie. DieDeutsche Nation ist an ihnen gerächt."