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Nachlese
auch die eingesandten Berichte und Vorlesungen 'de-rer Mitglieder ablieset, die durch wichtige Ursachenverhindert worden sind, in Person zu erscheinen; essey denn, daß sie ihr Geschäft einem Mitglieds ih-rer oder einer andern Provinzial-Deputation aufge-tragcn haben. So unterschreibt er auch, mit demPräsidenten der Akademie und dem Direktor der De-putation die Diplome neuer Mitglieder und fertigtsolche denselben zu. Ueberhgupr besorget er das gan-ze Sckretariatsgeschaft, das be» einem Institut die-ser Art vorfallt. Es wird also nothwendig seyn, daßer mit dem Präsidenten an Einem Ort lebe.
7. Die ordentlichen Mitglieder der Akademiekönnen nicht wohl ohne Besoldung seyn, es sey nun,daß diese an ihre Personen, oder was vielleicht bes-ser ist, an ihre Arbeiten geknüpft werde. Denn dasie einmal dem Zweck der Akademie einen Theil ih-rer Zeit, ihrer Kräfte und Mühe ausopfern, und inDeutschland selten Platze sind, wo man Eins dieserStücke verlieren oder aufgeben könnte: so hieße esdas ganze Gebäude' auf Sand bauen, wenn manihnen nicht diese öffentliche Mühe belohnte, Blosaus Nothdurst würden die fähigsten und wirksamstenMänner der Ehre, Akademische Mitglieder zu seyn,entsagen müssen, oder würden ihr Geschäft nur sehr-säumig und beyläusig treiben. Es ist also ein Fondder Akademie nöthig, aus welchem nicht nur dieKosten bey ihrer Zusammenkunft, das Gehalt desPräsidenten und Sekretairs, die Aufmunterungen,die sie ausgezeichneten Werken angedeihen läßt, son-dern auch die Belohnungen der ordentlichen Mitglie-der der Akademie bestritten werden könnten. DieBestimmung und Einrichtung dieses Fonds würde