zur Adraste a.
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Schriften als Unterredungen dieser Versammlungwcgblciben müssen , geschweige daß irgend eine Bit-terkeit , ein literarischer oder politischer Groll in jenealte Zankereycn ausschlagcn wollte, die nur für dieSynoden dunkler Jahrhunderte gehörten. Der Zweckdieser Akademie ist reine unparkheyssche Wahrheit,das Band ihrer Mitglieder ist National - Interesse,gegenseitige Achtung und Schonung.
- tz- 5.
Um diese angegebenen Zwecke der Akademie zubefördern, dürfte die Einrichtung derselben vielleichtfolgende seyn:
1. Jeder Landesherr, der an diesem patriotischenInstitut Anthcil nimmt, wählet aus seinem Landeoder aus seinen Ländern so viele Mitglieder, alser zum Besten seines Staats und zum NutzenDeutschlands für nothwendig erachtet. So wäre esbey der ersten Einrichtung; künftig aber dürfte csbesser seyn, wenn statt der abgcgangenen Mitgliederdie Akademie, und besonders jede Provinzial - Depu-tation neue Mitglieder bey ihrem Landcsherrn inVorschlag brächte.
2. Diese Glieder aus einer Provinz machen eineP r ov i n zal-Dep u tation aus: einer von ihnenhat den Namen des Aeltesten oder Direktors, derzwar seinen Mitbrüdern keine Gesetze geben oder Ar-beiten vorschreiben darf, sich doch aber mit ihnenüber die Verkeilung der Arbeiten vereinigen mag.An ihn gehen vom Sekretär der gcsammten Akademieoder auch von den Deputationen andrer Provinzen'"Briefe, Anfragen u. dgl. ein, und er konsultirt dar-über seine Mitbrüder oder eröffnet ihnen den Inhalt.