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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Adrastea.

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3. Was diese Minderung unmöglich machtoder aufhalt, ist etwas andres, als der Egois-mus? Die Entsagung des a llg e m e ine n Rechts,der allgemeinen Vernunft, Billigkeit und Wahr-heit? Mit welchen Namen man auch dies Haftenan Absonderung, an eigenmächtigen Vortheilen undVorurtheilen nennen möge, ist etwas anderes als einAbsondern von der gemeinsamen Vernunft,Billigkeit und Wahrheit? ^eine freywillige Deporta-tion ins Land der Schatten , da man mit verbliche-nen Namen und Anmaassungen, wie mit Gespen-stern lebet, sich selber täglich verehrend speiset, undden Geruch eigner Verwesung trinket. Unbekümmert,ja hart der Menge, die durch uns und um unsert-willen leidet ein schaudervolles Gefängniß, dasden Unglücklichmachenden viel mehr quält, als dieVerunglückten.

3 . Und giebt es ihm zu entkommen rin Mit-tel, als Maas? Maas der Gerechtigkeit und Wahr-heit. Au diesem aber zu gelangen, bedarfs etwablos jener Massigen Kritik, die von sich selbst aus-gehend, alles nur schätzt und schätzt, gewöhnlich sichüberschätzt, und damit alles verwirret, nichts voll-führet. Recht und Wahrheit, wodurch äußern siesich als durch sich selbst, durch THörigkeit, durchWahrheit? Da gewinnt Jeder seinen Platz;da wird durch gemeinsame Thatigkeit, wie von selbst,ein Reich der Billigkeit und Liebe. Denn diese, dievoran fliegt, ein himmlischer Genius, kennet keineSchranken, weil sie sich nicht kennet, weil sie sichselbst dem Wohl des Ganzen aufopsert.

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