Homer und Ossi an.
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standen sey? zugleich mitbedungen, daß die Be-antwortung der Frage ohne alle Rücksicht auf ange-nommene National - oder geltende Lieblingshypothe-sen versucht werden müßte. —
Aber, wozu dies alles Key unsrer Frage? Seydie nordische Mythologie am Jda in Phrygien, oderam schwarzen Meer, am Kaukasus oder unter demNordpol entstanden; eine ächte, reine deutscheStamm spräche hat sie ausbewahrt, und de tz-halb wollen wir uns etwas von ihr zueignen. Völ-ker von teutonischem Stamm haben sich weitumher getummelt, sogar nach Afrika verlohren; wirnehmen das, was für uns dient, wo wirsfinden.
F. Recht. Und ich wollte eben wissen, was indiesem Vorrath für uns sey? Sey aufrichtig,Alfred.
Natürdichtungen lieben wir, wenn sieuns die Entstehung der Dinge, und ihr Verhältnißzu einander, in angenehmen lehrreichen Einkleidun-gen, gleichsam wie eine verhüllete Braut zufüh-ren. Sage mir aber, was, als Naturweisheit be-trachtet, in diesen Fabeln angenehm und lehrreichsey? Eine Schöpfung der Welk aus des RiesenUmers Leichnam; eine Schöpfung der Menschenaus zwo Holzarten, der Esche und Erle; die Ima-gination des Regenbogens als einer flammen-den und dennoch festen Brücke; die Vorstellung desTages und der Nacht, der Sonne und desMondes als zweyer geraubten Kinder; die Erklä-rung der Morgen- und Abendkühle durch ei-nen Schlauch, der mit Lust gefüllet dem Roß des