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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer und Ossi an.

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dagegen aber zu einer eignen Poesie, Philosophieund Kunst nie gelangten. Ihre Fictionen warenkriegerisch und Gesetzgebend; eingeb ohren odercongen i alisch ward ihnen die griechische Museselten,

Gehe einmal die Zeiten hinter den dunkeln Jahr-hunderten durch, als der freye Geist der Wissenschaf-ten in Europa wieder erwachte; Du wirst finden, daßdie Dichter und Weisen aller Nationen am glücklich-sten in ihrer Muttersprache imaginirt haben. Dan-te, Petrarca- Ariost waren unter den Altenerzogen; der letzte schrieb selbst beyngh klassisches La-tein, und Petrarca erwartete nicht aus der Handder italianischen, sondern seiner lateinischen MuseHeu Kranz der Unsterblichkeit. Indessen hat ihn dieZeit widerleget. Die Ideen und Dichtungen, dieden Werth dieser Dichter aus die Nachwelt brachten,waren aus der Denkart der Nation genom-men und ihrer Muttersprache cinverleibet.Bey den Britten wars nicht anders, Erinnere Dich,wie mühsam sich Spenser und Shakespearunter der Mythologie der Alten winden; wie leichtund glücklich aber sie denken und dichten, wenn sic,insonderheit Shakespear aus Sagen, aus demAberglauben seines Volks Begriffe schaffen, Gestü-ten dichten. Du kennst Mi Icons klassische Denk-art und seine schöne lateinische Verse; die stärkstenund besten Stellen indcß seiner bey den Para-diese, seiner Ode auf die Ehristnacht, sei-nes allegro und piswssroso find rein E o-t hi sch.

F. Da schickst Du mir einen unglücklichenTraum, Alfrcd. Unsre Meistcrsanger, nne