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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer und Ossi an.

in unserer Sprache die feinste Kritik und einen Reich,thum von Dichtungen mehrerer gebildeten Sprachenverbindet, seinen Skalden*) eben dazu erweckthatte, daß er singe und sage, wie alle seine altenGötter gefallen, und haß diese ganze nordische Ideen-welt wie ein Zauberbild, wie ein Traum verschwun-den sey: so hatte doch die ganze Erscheinung dieserDichtungsart, die sich von Dännemark aus als einwunderbares Nordlicht zeigte, wenigstens Kenntnisseund Untersuchungen veranlassen können, die sie da-mals wahrscheinlich nicht veranlaßt hat. War csnicht der Mühe werkh, es auf's Reine zu bringen:was diese Mythologie sey? woher sie sey?wiefern sie uns angehe? worin sie unsdienen könne? u. f. Diese Fragen betreffen jaeine Sache ganzer Nationen, einen Schatz menschli-cher Erfindungen, Sprache und Gedanken. Uns istdarüber ein Gespräch zu Händen gekommen, dasdiesen Gegenstand zwar nicht erschöpfet, aber vonMehreren Seiten in Betracht nimmt. Es soll nichtentscheiden, aber Gedanken veranlassen und Ent-schlüsse fördern,

Erste Unterredung,

Alfred. Mcynst Du nicht auch, Frey, daß wenneine Nation eine Mythologie haben muß, cs ihr darangelegen sey, eine in ihrer eignen Denkart undSprache entsprossene Mythologie zu ha-

') Gedichr eines Skalden, Kopenhagen, Odcnsee uytzLeipzig 1766. lz.