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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer und OssiaM

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Ä. Arm und elend, wie es der komischenEpossängec fast gewöhnliches Schicksal war.

B. Leider! und doch nicht Aller. Rabelais,Scarron, Boileau, Voltaire; in EnglandPope, Swift, Arbuthnot, Garth u. f. star-ben doch eben des Hungertodes nicht, dem zuweilennahe die verdientesten Epossänger lebten und starkemErinnern Sie sich der Schicksale Eamoens, derletzten Umstande Ercilla's, des Lebens Ariosto's,Tasso's. Jene starben wenigstens mit dcM Be-wußtseyn, die von ihnen gesungene nutzreiche Wahr-heit mit dem Hungertode besiegelt zu haben. Aberwas thun Schicksale, Verfolgungen, Belohnungen,zum Werth einer That? Lasset ein Werk verbrannt,seinen Urheber gespießt werden; wenn es, und wärees erst nach hundert Iahten, Frucht bringt, so seg-ricn wir die Asche beyder!

A. Welcher beyden? Der Werke und Dichtethaben Sie zu ungleichartige genannt, als daß wiralle sie segnen sollten.

B Jeden in seiner Maäße. Uln RabelaisPantagkuel zu schätzen, müßten wir die Pantagruelsseiner Zeit kennen; und noch kennen wir gnug da-von , um diesen verlachten Dunst zurückzuwünschen.Die französischen Travestircr der Alten gebe ich, unddoch nicht ganz auf: denn hat nicht, ihnen entgegen,blinde Autorität, pedantische Großsprecherey nach Mu-stern der Alten lange, zu lange vorgewaltet? DirScribletusse, sind sie denn ausgestorben? wer>«den sie aussterben?

A. Und doch ist Scriblervs längst geschriei,beN.

Herders W. Lit, u. Kunst. XII, ü c.

A'rüclrtr.