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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer und Ossi an.

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nische Weisheit, So hießen die spätesten Psalmenimmer noch Davidi sehe Psalmen; durch ganzMorgenland ist Alexander als Zerstörer, Soli-mann als Erbauer alles Großen und Prächtigenberühmt; sie gelten als sortlcbende Monarchen imReich der Zeiten. Bey den Griechen nicht anders.An Homer, Hesiod, Aesop, Anakreon,Sappho, Lheognis u. f. reihete sich, was sichan sie reihen konnte; Namenlos traten spatere Krie-ger in die Glieder dieser alten Feldherrn; und dieneuere Kritik wendet oft fast vergebliche Mühe an,bey diesem und jenem Werk Urheber und Zeiten zusondern. Pythagoras und Plato lebten nachChristi Geburt zum zweytenmal in philosophischenSchulen auf; ihnen ward zugeschrieben, Waran siehie und da schwerlich gedacht hatten; ihre Gestaltwuchs auf der Schwinge der Zeiten.

Sollte es mit Ossian anders seyn? Wir wol-len nicht behaupten; sondern auch bey ihm, wie beyHomer, dem Gang der Zeit, wie sie uns ihn of-fenbarte, folgen.

r.

Biele Leser werden sich erinnern, was für einsüßes Staunen die Erscheinung Ossians in den Jah-ren 1764 bis 1766. gewährte. Zuerst traten kleineGesänge, als Fragmente, hervor, und vielleichtfind mehrere Liebhaber Ossians, die ihn in dieser Ge-stalt, in der sie ihn zuerst kennen lernten, immer nocham meisten lieben. In kleinen romantischen Erzäh-lungen wurden wir mit Schilrick undVinvela,