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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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-364 Früchte aus den so gen »link-ten bcyder Geschlechter ciufsteigen sieht, die ihm selbstaus Herz und Seele zu entspringen scheinen.

Uebrigens mögen Iren und Schotten mit einan-der kämpfen, wer von ihnen beyden die besten undeigenthümlichsten Gesänge der gallischen Sprache her-vorbringe. Gewiß ists zwar, daß dieser große Völ-kerstamm sich nicht von Nord nach Süden binab,sondern von Gallien nordwärts hinauf verbreitet habe,mithin die Gallier, des festen Landes , die Galen derInsel Foin (Irland) altere Einrichtungen gehabthaben können und müssen, als die Galen der He-briden und der Schottischen Gebirge; eben so gewißists aber, daß sich alle Völker in dergleichen weitenVerbreitung stark, oft feindlich und wesentlich ge-schieden , und daß meistens die, die das hohe Ufer,oder Gebirge und dürftige Gegenden besessen, sich vordenen hervorthaten, die in flachen, mildern oder über-haupt den früheren Sitzen blieben. Hier bestandendie alten Einrichtungen und Sitten, als Fesseln;hier besaß man, dort wollte man erwerben. So hakhohes und niederes Land oder Ufer Normanner, Dä-nen, Schweden, Ober- und Nicdecsachsen, Nord-und Süddeutfchland von einander geschieden; Inseln,Meerbusen u. f. scheiden noch mehr, und bringenneue Bestrebsamkeiten, einen frischeren Charakter un-ter die Völker *). Irland mag also Hirtengedichteoder Druidengesänge seiner Art gehabt haben; Fin-

*) Einen angenehmen Lokal-Sommentar, so wie ei-nige treffliche dem Gange der Ursprache gemäßeUebersetzuagen Offianischer Gedichte giebt eine